Kohlenmonoxid-Belastung: Landtag debattiert über Gefahren in Shisha-Bars

Kohlenmonoxid-Belastung : Landtag debattiert über Gefahren in Shisha-Bars

Shisha-Bars sind bei jungen Leuten beliebt. Das Rauchen der Wasserpfeife kann aber auch gefährlich werden. Mehrfach kam es auch im Raum Aachen schon zu Vergiftungen durch Kohlenmonoxid. Der CDU und FDP sind die Bars nicht nur deshalb ein Dorn im Auge.

Gesundheitsgefahren durch giftiges Kohlenmonoxid in Shisha-Bars beschäftigen am Donnerstag den nordrhein-westfälischen Landtag. In einer Aktuellen Stunde auf Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und FDP debattieren die Abgeordneten darüber, wie in den beliebten Shisha-Bars der Jugend-, Gesundheits- und Brandschutz gewährleistet werden kann.

In der Vergangenheit ist es in Shisha-Bars mehrfach bei Gästen oder Mitarbeitern zu lebensbedrohlichen Vergiftungen durch das farb-, geruchs- und geschmacklose Kohlenmonoxid gekommen, das beim Rauchen von Wasserpfeifen entsteht. Erst vor wenigen Tagen waren sechs Besucher einer Shisha-Bar in Bochum durch giftiges Kohlenmonoxid verletzt worden. Die Bar musste geräumt und rund 120 Menschen nach draußen gebracht werden. Auch in der Region wurden bereits Shisha-Bars geschlossen, etwa in der Aachener oder Eschweiler Innenstadt, da gegen Auflagen verstoßen wurde.

CDU und FDP sehen Shisha-Bars außerdem als „Rückzugsorte für kriminelle Geschäftsmodelle“, wie aus dem Fraktionsantrag für die Plenardebatte hervorgeht. Regelmäßig wurde auch die Polizei Aachen bei Razzien in den Bars fündig.

(dpa/red)