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Innenstadtgipfel: Land will mit Kommunen über Krise der Innenstädte beraten

Innenstadtgipfel : Land will mit Kommunen über Krise der Innenstädte beraten

Die Landesregierung will einem Medienbericht zufolge mit den Kommunen Anfang 2021 über die Krise der Innenstädte sprechen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie noch verschärft hat. „Verwaiste Innenstädte will niemand“, sagte Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU).

„Die Bürgermeister und Räte müssen sich klarwerden, wo ihre Innenstädte in den kommenden zwei Jahren stehen sollen“, erklärte die Ministerin. „Man wird sehr eng mit den Eigentümern und Geschäftsinhabern zusammenarbeiten müssen.“ Sie selbst sei im Gespräch mit Anbietern wie Aldi, Edeka, Rewe und Co. „Die haben bereits zugesagt, am Innenstadtgipfel teilzunehmen. Sie drängen zudem wieder in die Zentren. Die Zeiten der grünen Wiese sind vorbei.“

Anfang Dezember hatte die Landesregierung eine Umfrage veröffentlicht, wonach Städte und Gemeinden in NRW in den nächsten zehn Jahren mit massiven Veränderungen in ihren Innenstädten rechnen. Der Einzelhandel werde in den Stadtzentren im kommenden Jahrzehnt seine herausragende Bedeutung verlieren. Dagegen würden die Gastronomie, medizinische Angebote, aber auch Freizeit-, Kultur-und Tourismusangebote sowie Dienstleistungen dort künftig eine viel größere Rolle spielen. An der Kommunalumfrage hatten sich knapp 70 Prozent der 396 Städte und Gemeinden in NRW beteiligt.

(dpa)