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Coronavirus: Kontrollen zur Maskenpflicht in Bahnhöfen und Zügen

Coronavirus : Kontrollen zur Maskenpflicht in Bahnhöfen und Zügen

In Bahnhöfen und Zügen in Nordrhein-Westfalen sind an diesem Montag Kontrollen zur Maskenpflicht geplant. Die Aktion ist Teil der ersten bundesweiten Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr auf der Schiene.

Bahnbetreiber, Ordnungsämter und Bundespolizei beteiligen sich daran. Wer in NRW in Bussen, Bahnen oder Bahnhöfen und an Bahnsteigen oder Haltestellen Mund und Nase nicht bedeckt hat, muss mit 150 Euro Bußgeld rechnen.

„Dass auch bundesweit auf Fernstrecken Schwerpunktkontrollen durchgeführt werden, ist ein wichtiger Beitrag, an die Maskenpflicht zu erinnern“, hatte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) erklärt. Bei landesweiten Kontrollen in Nordrhein-Westfalen waren am 24. November 805 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt worden. Drei Monate zuvor, am 24. August 2020, waren es bei der ersten Schwerpunktkontrolle laut Ministerium 1707 Verstöße.

Die jüngste Aktion wurde vom Bundesverkehrsministerium initiiert. Deutsche Bahn und Bundespolizei planen demnach auch Kontrollen im Fernverkehr zwischen den einzelnen Bundesländern. Bahnfahren sei auch in Coronavirus-Zeiten eine sichere Sache, betont der NRW-Verkehrsminister. Denn die allermeisten Menschen trügen ihre Maske. Für alltägliche Masken-Kontrollen in Bahnhöfen und Zügen würden bei der DB und den Eisenbahnverkehrsunternehmen zusätzlich Mitarbeiter eingesetzt.

(dpa)