Mann in Köln angeschossen: Kommunalpolitiker lässt Mandat ruhen

Mann in Köln angeschossen : Kommunalpolitiker lässt Mandat ruhen

Nach einem Schuss auf einen jungen Mann lässt ein Kölner Kommunalpolitiker sein Amt vorläufig ruhen. Der betroffene Bezirksvertreter habe „gegenüber seiner Partei erklärt, dass er sein Mandat bis zur vollständigen Klärung der Vorwürfe ruhen lässt“, teilte die Kölner CDU am Donnerstag mit.

Der Kölner CDU-Vorsitzende Bernd Petelkau begrüße diese Entscheidung. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Der Anwalt des Verdächtigen wies die Vorwürfe als falsch zurück.

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 72-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Den Ermittlungen zufolge war eine Gruppe von vier jungen Männern in der Nacht zum 30. Dezember in der Stadt unterwegs, als der Senior aus seinem Haus kam und sie ansprach, wie Polizei und Staatsanwaltschaft damals mitgeteilt hatten. Nach einem kurzen Streit soll er laut Zeugen auf die Männer gezielt haben.

Ein 20-Jähriger wurde von einem Schuss in die Schulter getroffen. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben im Haus des Mannes, der zur Tatzeit alkoholisiert gewesen sein soll, fünf Schusswaffen sichergestellt.

(dpa)