Köln: Kölner Museum zeigt Dürers „Apokalypse”

Köln: Kölner Museum zeigt Dürers „Apokalypse”

Albrecht Dürers berühmte Holzschnitte zur Apokalypse sind ab 11. Juni im Kölner Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zu sehen. Die erstmals 1498 publizierten Arbeiten begründeten den Ruf des Meisters, wie ein Museumssprecher am Donnerstag mitteilte.

Virtuos und detailbesessen erzählt Dürer (1471-1528) auf fünfzehn Blättern von den Schrecken der Endzeit, wie sie in der Johannes-Offenbarung beschrieben werden.

Dabei nutzt Dürer als erster Künstler den Kontrast der schwarzen Druckfarbe zum Weiß des Papiers, um damit Licht und Schatten darzustellen.

Mit dieser ihm eigenen Holzschnitt-Technik erzielte er eine faszinierende und nie gekannte Wirkung. Seine Bilder gelten als Meilensteine in der Druckgrafik und der Kunstgeschichte insgesamt.

Die komplette Serie großformatiger Blätter wird im Graphischen Kabinett des Museums gezeigt. Die wegen ihrer Fragilität selten öffentlich ausgestellten Arbeiten sind bis zum 13. September zu sehen.

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