Köln: Köln erhält 90,4 Millionen Euro aus Einlagensicherungsfonds

Köln: Köln erhält 90,4 Millionen Euro aus Einlagensicherungsfonds

Die Insolvenz der US-Bank Lehman Brothers bleibt für die Stadt Köln ohne finanzielle Folgen. Der Einlagensicherungsfonds der Banken hat der Stadt Köln am Montag rund 90,4 Millionen Euro überwiesen, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Dienstag mit.

Die Stadt hatte am 26. August 2008 kurzfristig 90 Millionen Euro bei der Lehman Brothers Bankhaus AG Frankfurt angelegt. Am 15. September verhängte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wegen des Gläubigerschutzverfahrens des amerikanischen Mutterkonzerns ein Auszahlungsverbot.

Über den Einlagensicherungsfonds war die Termineinlage der Stadt Köln geschützt. Die ursprünglich für den 30. September vorgesehene Rückzahlung hatte sich jedoch verzögert. Zu der Einlagesumme kamen jetzt Zinsen in Höhe von 405.037 Euro, hieß es.

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