1. Region

FVM-Abstimmung: Knappe Mehrheit für Fortsetzung der Saison

FVM-Abstimmung : Knappe Mehrheit für Fortsetzung der Saison

Das Votum der Clubs fiel denkbar knapp aus: 50,14 Prozent der Vereine im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) haben sich für eine Fortsetzung der Saison 2019/2020 frühestens ab Herbst dieses Jahres ausgesprochen, 49,86 Prozent stimmten dagegen. Was das knappe Ergebnis für Konsequenzen hat, soll in den nächsten Tagen geklärt werden.

Eine Nachspielzeit war nicht vorgesehen. Pünktlich um 20 Uhr endete am Mittwochabend die Abstimmung des Fußball-Verbandes Mittelrhein, der die Vereine aus dem Verbandsgebiet um ihre Meinung gebeten hatte, ob die aktuelle Saison fortgesetzt werden soll.

Kurze Zeit später lag das notariell abgesicherte Ergebnis dann auch schon vor – und viel knapper hätte es nicht ausfallen können: 50,14 Prozent der Clubs sprachen sich für das FVM-Modell aus. Insgesamt 696 Clubs aus den neun dem Fußball-Verband angehörenden Kreisen hatten sich an der Abstimmung beteiligt.

Wie die einzelnen Kreise abgestimmt haben, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Von Freitag bis Sonntag hatte FVM-Präsident Bernd Neuendorf in sechs Videokonferenzen jeweils rund zwei Stunden versucht, für eine Weiterführung der Spielzeit – frühestens allerdings ab Herbst 2020 – zu werben und Unklarheiten auszuräumen. Mit Erfolg, auch wenn dieser denkbar knapp ausfiel.

„Wir haben als Verband Position bezogen und für die Fortsetzung der Saison geworben. Wir danken allen Vereinen, dass sie sich so zahlreich an den Konferenzen und an der Umfrage beteiligt haben“, erklärte Neuendorf in einer Pressemitteilung des Verbandes.

„Präsidium und Beirat des Fußball-Verbandes Mittelrhein sowie Verbandsjugendausschuss und Verbandsjugendbeirat werden sich angesichts des knappen Ausgangs zeitnah mit dem Ergebnis des Meinungsbildes auseinandersetzen und über das weitere Vorgehen entscheiden.“ Anfang Mai soll es in die Verlängerung gehen. Ob ein Saisonabbruch damit endgültig vom Tisch ist, ist noch unklar.