Kerkrade: Kerkrade: Ätzende Säure in Krankenhaus ausgetreten

Kerkrade: Kerkrade: Ätzende Säure in Krankenhaus ausgetreten

Das Atriumkrankenhaus in Kerkrade musste am Donnerstag teilweise evakuiert werden.

Laut „Limburgs Dagblad” war in der Abteilung der Darmforschung ein Leck in einer Maschine entstanden.

Aus der Maschine trat Peressigsäure aus, eine toxische Substanz, die bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen kann. Auch das Einatmen der scharf riechenden Säure kann gefährlich sein. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich um ein Zehn-Liter-Fass der Säure. Davon sei ein kleiner Teil ausgetreten.

Peressigsäure wird in Krankenhäusern häufig als Desinfektionsmittel verwendet. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand verletzt.

Wie es zum Leck in der Maschine, die Endoskopie-Geräte reinigt, kam, ist noch unklar. Ein Sprecher des Krankenhauses konnte noch keine genauen Angaben dazu machen.

Die Feuerwehr war mit mehreren Wagen und einer speziellen Ausrüstung mit Gasmasken angerückt. Außerdem war ein Experte für gefährliche Substanzen vor Ort.

Zwischen zehn und 15 Menschen, darunter Krankenhauspersonal und Patienten, mussten die Abteilung des Krankenhauses verlassen. Die Patienten wurden an anderer Stelle weiter versorgt.

Patienten, die am Donnerstag einen Termin in der Abteilung des Krankenhauses hatten, wurden an das "Atrium Medical Center" in Heerlen verwiesen. Ob Termine von Patienten am Donnerstag und Freitag wieder wahrgenommen werden können, steht laut einer Sprecherin des Krankenhauses noch nicht fest.

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