Aachen: Kein Kontakt zu entführtem Kind

Aachen: Kein Kontakt zu entführtem Kind

Im Fall des mutmaßlichen Kindesentführers Suliman N. (33) hat der vor dem Aachener Landgericht angeklagte Vater entgegen seiner Ankündigung am Freitag keine Aussage gemacht.

Dem Autohändler aus Aachen war angedeutet worden, dass er eine wesentlich geringere Strafe zu erwarten habe, wenn er selbst aktiv an der Rückführung des mutmaßlich von ihm nach Libyen entführten zweijährigen Kindes mitwirke.

N. hatte seine Tochter unter einem Vorwand bei der Mutter in Geilenkirchen abgeholt und nach Bengasi gebracht. Der Anwalt des Angeklagten berichtete, er habe versucht, Kontakt mit der Familie aufzunehmen. Das gestalte sich angesichts der politischen Lage schwierig. Der Prozess geht am 25. Juli weiter.

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