Aachen: Kampagne gegen studentische Wohnungsnot

Aachen: Kampagne gegen studentische Wohnungsnot

Aachen hat eine Kampagne gegen eine drohende studentische Wohnungsnot gestartet.

In einer konzertierten Aktion werben Stadt, Fachhochschule und RWTH Aachen um die Bereitstellung von Wohnraum. Schon fürs laufende Wintersemester hätten sich wesentlich mehr Studenten eingeschrieben als vorhergesehen, teilten die Partner am Montag mit. Dadurch sei der Wohnungsmarkt schon jetzt angespannt. Aber die starken Ströme durch die doppelten Abiturjahrgänge kämen erst 2013/2014. Es werde eng in Aachen. Wenn nicht ausreichend Raum gefunden werde, müsse man auch über die Aufstellung von Containern nachdenken. Auch diese Notfallregelung werde vorbereitet, sagte ein Sprecher der RWTH.

Auf Plakaten und in 65.000 Schreiben appellierten die Partner an Hauseigentümer, studentischen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Für alle Fragen zum Thema Wohnen und Bauen für Studierende gebe es in der Stadtverwaltung spezielle „Lotsen”. Gesucht werde auch in der Aachener Region, im niederländischen und belgischen Grenzgebiet. Leerstehende Büro- und Gewerberäume würden auf Tauglichkeit zur Unterbringung geprüft.