Köln: Käfer gefährdet Maisfeld in Köln

Köln: Käfer gefährdet Maisfeld in Köln

Auf einem Maisfeld in Köln ist erstmals in Nordrhein-Westfalen ein Befall mit dem Westlichen Maiswurzelbohrer festgestellt worden.

Das Insekt gehört zu den bedeutendsten Mais-Schädlingen in Nordamerika und soll nun ausgerottet werden, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte. Organisiert und durchgeführt wird die Bekämpfung, die nach Vorgaben der Europäischen Union erfolgt, vom Pflanzenschutzdienst der NRW-Landwirtschaftskammer.

Der Käfer soll in einem Umkreis von einem Kilometer um das betroffene Maisfeld in den nächsten Tagen mit Pflanzenschutzmittel direkt bekämpft werden. Dieses sei für Bienen zwar ungefährlich, die betroffenen Imker würden vorsorglich aber dennoch informiert, so das Ministerium. Außerdem darf in der sogenannten Befallszone in den nächsten zwei Jahren kein Mais mehr angebaut werden.

In Deutschland wurde der Westliche Maiswurzelbohrer 2007 erstmals in Bayern und Baden-Württemberg entdeckt. Auch in den Folgejahren waren diese Bundesländer betroffen. Weltweit befällt der Schädling nach Angaben des Ministeriums etwa 20 Millionen Hektar Mais - mehr als die Hälfte davon in den USA.

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