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Industrie in NRW leidet unter Corona

Auswirkungen der Corona-Krise : NRW-Industrie macht deutlich weniger Geschäft

Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Konjunkturflaute machen NRWs Industrie schwer zu schaffen.

Der Umsatz der Unternehmen sank in den ersten neun Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,3 Prozent auf 216 Milliarden Euro, wie das Landesstatistikamt am Montag mitteilte.

Das Auslandsgeschäft hatte etwas stärkere Einbußen als die Inlandserlöse. Sowohl die Chemische Industrie (minus 10,7 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro) als auch der Maschinenbau (minus 13 Prozent auf 29,4 Milliarden) waren stark getroffen. Die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln blieb hingegen annähernd stabil bei 23,8 Milliarden.

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie haben die 5182 Industriebetriebe in NRW ihre Personalkosten reduziert, dies aber in Anbetracht ihrer Umsatzeinbrüche eher moderat getan: Von Januar bis September waren den Angaben zufolge im Schnitt 1,081 Millionen Menschen bei den Firmen beschäftigt, das waren rund 21 000 weniger als im Vorjahreszeitraum - ein Minus von 1,9 Prozent.

(dpa)