Immer öfter wird in NRW über das Internet mit Drogen gehandelt

Drogen per Post : Illegaler Handel im Internet wächst

Der Handel mit Drogen im Internet nimmt in Nordrhein-Westfalen zu. 2018 seien 6149 Fälle registriert worden, in denen illegale Betäubungsmittel per Post verschickt wurden, teilte das NRW-Innenministerium am Samstag auf Anfrage mit.

2017 waren es den Angaben zufolge mit 3061 Fällen nur halb so viele. Die „Rheinische Post“ (Samstag) hatte zuvor über den Anstieg berichtet.

Der illegale Handel mit Betäubungsmitteln verlagere sich zunehmend ins Internet, schilderte das Ministerium. Die Täter seien „häufig überdurchschnittlich gebildet, haben einen IT-Bezug und agieren wie Kaufleute“. Ähnliches gelte für die Kunden: „Je höher der Bildungsgrad des Kunden ist, desto größer ist die Tendenz zum Kauf im Internet.“

(dpa)
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