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Nicht nur Hotellerie und Gastronomie: Hohe Millionenverluste im Eifel-Tourismus wegen Corona

Nicht nur Hotellerie und Gastronomie : Hohe Millionenverluste im Eifel-Tourismus wegen Corona

Der coronabedingte Tourismus-Stopp hat der Eifel nach Schätzungen bislang Bruttoumsatzverluste von 384 Millionen Euro beschert. Von den Einbußen von März bis Mai seien neben Hotellerie und Gastronomie auch Einzelhandel, Handwerk, Freizeitanbieter und Verkehrsbetriebe betroffen.

Das sagte der Landrat des Kreises Vulkaneifel, Heinz-Peter Thiel, am Montag in Daun. Täglich fehlten der Branche 4,3 Millionen Euro Bruttoumsatz: Die Coronavirus-Pandemie habe zu „einer Vollbremsung“ geführt. In der Region Eifel gibt es allein rund 2400 touristische Betriebe. Die Eifel Tourismus GmbH bündelt die touristischen Aktivitäten der rheinland-pfälzischen und der nordrhein-westfälischen Eifel.

Um den Weg aus der Krise zu finden, setzen die Touristiker in der Eifel nun auf neue Angebote: Tagesausflüge mit Wander- und Radtouren, Kurzreisen und mehrtägige Urlaubsreisen. „Wir wissen, das touristische Jahr 2020 wird uns auch in den kommenden Monaten vor große Herausforderungen stellen“, sagte Thiel, der dem Aufsichtsrat der Eifel Tourismus GmbH vorsitzt. Ziel sei nun, die Gäste mit „maßgeschneiderten Produkten zu überzeugen“.

Organisiert sind in der Eifel Tourismus GmbH insgesamt acht Landkreise sowie 43 Gemeinden und Städte aus beiden Bundesländern.

(dpa)