Köln/Düsseldorf: Hochwasser hat Schutzwände im Süden Kölns erreicht

Köln/Düsseldorf : Hochwasser hat Schutzwände im Süden Kölns erreicht

Das Hochwasser des Rheins hat am Mittwoch die mobilen Schutzwände in Rodenkirchen im Südens Kölns knapp erreicht. Dass die mobilen Schutzwände auch an anderen Stellen der Domstadt erreicht werden, damit rechnet die Hochwasserschutzzentrale Köln aber nicht.

Am Donnerstag werden im Norden der Stadt, im Ortsteil Kasselberg, vorsorglich Stege für die Bewohner aufgebaut. „Bis dahin haben wir alle Schutzmaßnahmen bis 8,60 Meter für den Kölner Pegel durchgeführt”, sagt Gerald Fuchs von der Hochwasserschutzzentrale. Auch in der Kölner Altstadt wurden Vorkehrungen getroffen. „Wir rechnen aber nicht damit, dass das Hochwasser die Altstadt erreicht”, sagt Fuchs.

Gegen Freitagmittag könnte das Wasserschifffahrtsamt den Rhein in Köln für den Schiffverkehr sperren, erklärte die Hochwasserschutzzentrale. Für Freitag wird bei Köln ein Pegelstand um 8,50 Meter erwartet. Ab 8,30 Metern stellt das Wasserschifffahrtsamt den Schiffverkehr in Köln ein. Der bisher höchste Pegelstand in Köln lag in diesem Jahr bei 8,78 Meter.

Auch bei Düsseldorf soll der Rhein noch weiter anschwellen. Der Wasserstand lag dort am Mittwochnachmittag bei 6,96 Meter. Ab einer Höhe von 7,10 Meter dürften Schiffe dort nur noch langsam und in der Mitte des Stroms fahren. In Düsseldorf stehen noch einige Schutzwände nach der Hochwasserlage von Anfang Januar. Das betrifft etwa die Wand zum Alten Hafen. Sie wird ab einem Pegelstand von 7,50 Meter geschlossen.

(dpa)
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