Herrchen aus Geilenkirchen lässt Hund in überhitztem Campingbus zurück

Zeugen rufen Polizei : Herrchen lässt Hund in überhitztem Campingbus zurück

Ein Mann aus Geilenkirchen soll seinen Hund in einem überhitzten Campingbus gelassen haben, während er selbst in Euskirchen ein Bad besuchte. Zeugen wurden auf das jaulende Tier bei 31,5 Grad hoher Außentemperatur aufmerksam, sie riefen die Polizei.

Die eingetroffenen Beamten bestätigten, dass das Tier jaulte, winselte und stark hechelte. Der Besitzer hatte ihm eine kleine Schale mit Wasser in das Auto gestellt.

Die Polizei ließ den Halter in der Therme ausrufen, er erschien schließlich am Ort des Geschehens, wo ihn die Polizisten sein Fahrzeug aufschließen ließen. Beim Öffnen des Busses sei ein starker Hitzestau zu spüren gewesen, berichtete am Dienstag die Euskirchener Polizei.

Der Hundehalter sei trotzdem uneinsichtig gewesen. Die Beamten forderten ihn auf, seinen Hund artgerecht unterzubringen und nicht wieder im Bus zu lassen.

Wie lange das Tier eingesperrt gewesen war, wollte der 34-jährige Geilenkirchener nicht preisgeben. Er erhielt eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

(red/dpa)