Mönchengladbach: Haftbefehl nach tödlichem Faustschlag

Mönchengladbach: Haftbefehl nach tödlichem Faustschlag

Rund zwei Wochen nach einem tödlichen Faustschlag vor einem Mönchengladbacher Kiosk ist gegen einen 20-Jährigen Haftbefehl erlassen worden.

Dem Sohn der Kioskbesitzerin wird nach Angaben eines Polizeisprechers Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Ein Amtsrichter entsprach am Montag dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Ein 21-jähriger Mann war am 22. Mai in dem Kiosk nach Zeugenaussagen betrunken und aggressiv aufgetreten. Bei der anschließenden Auseinandersetzung vor dem Kiosk soll der Sohn der Kioskbetreiberin dem 21-Jährigen einen Faustschlag versetzt haben. Der junge Mann stürzte zu Boden und starb Tage später an seinen schweren Kopfverletzungen.

Nach dem Vorfall war es vor dem Kiosk wiederholt zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Freunden des Opfers und der Familie der Kioskbesitzerin gekommen. Während der Beisetzung des Opfers am Freitag stand der Kiosk unter Polizeischutz. Dennoch kam es erneut zu massiven Auseinandersetzungen, bei denen vier Polizeibeamte verletzt und vier Randalierer festgenommen wurden.