Region: Großkontrolle im Dreiländereck: Über 500 Autos und 1000 Personen geprüft

Region : Großkontrolle im Dreiländereck: Über 500 Autos und 1000 Personen geprüft

„Diese Art des Einsatzes wird auf jeden Fall wiederholt“: Das haben laut Polizei der Städteregion die Beteiligten des euregionalen Fahndungstages am Mittwoch im Dreiländereck beschlossen. Unter Leitung der Aachener Polizei hatten belgische und niederländische Polizei, Autobahnpolizei Köln, deutscher und belgischer Zoll und die Bundespolizei im gesamten Grenzgebiet etliche hundert Autos und Personen kontrolliert.

Dabei ging es um vor allem um die Bekämpfung bandenmäßiger Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle. Zudem sollte die grenznachbarschaftliche Zusammenarbeit verbessert werden, weshalb das Personal an den Kontrollstellen multinational zusammengesetzt war. So sollten die eingesetzten Kollegen auch die Arbeitsweise ihrer Nachbarn kennenlernen.

Insgesamt waren laut Polizei Aachen über 250 Beamte von 14 Uhr bis 21 Uhr im Einsatz. Sie hielten 525 Fahrzeuge an und überprüften 1113 Personen. Zehn Personen wurden wegen bestehender Haftbefehle oder anderer Delikte festgenommen. In Lichtenbusch ging ein unterschlagener Lastwagen einer türkischen Spedition ins Netz, er war erst Minuten zuvor gestohlen worden. Zwei hochwertige Rennräder konnten sichergestellt werden, die ebenfalls gestohlen gemeldet waren.

Ein Fahrzeug wurde vom belgischen Zoll sichergestellt, weil der Halter Gebühren von 1600 Euro nicht gezahlt hatte. Die Zollbehörden verhängten darüber hinaus wegen diverser Verstöße gegen Ein- und Ausfuhrbestimmungen Bußgelder in Höhe von 17.000 Euro. An der deutsch-niederländischen Grenze wurde ein Fahrer angezeigt, der ein verbotenes Bajonett dabei hatte - er hatte bereits eine laut Polizei „dicke Strafakte“.

(red/pol)
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