Große Rettungsaktion für eingesunkene Pferde in Niederkrüchten

Kleve : Große Rettungsaktion für in Morast eingesunkene Pferde

In einer mehrstündigen Hilfsaktion haben Feuerwehrleute in Kleve zwei Pferde gerettet, die bis zum Hals in einem Morastloch steckten. Die Rettung gestaltete sich wegen des aufgeweichten Bodens überaus schwierig, ein herbeigerufener Tierarzt etwa kam nur mit einem Schlauchboot an die Tiere heran. Zu ihrer Befreiung mussten Kettenbagger anrücken und der Boden mit Metallplatten abgesichert werden.

Am Donnerstagvormittag, gegen 10.30 Uhr, hatte ein Landwirt im Ortsteil Düffelward bemerkt, dass die beiden Tiere in ein vermeintlich ausgetrocknetes Wasserloch geraten waren. Da der Boden dort sehr weich war, waren die Tiere bis zum Hals in den Morast eingesunken und steckten fest.

Komplizierte Rettungsaktion: Dreieinhalb Stunden kämpften die Helfer darum, die bis zum Hals eingesunkenen Tiere zu befreien. Foto: Feuerwehr Kleve

Die Rettungskräfte konnten zunächst nicht zu den Tieren gelangen. Der herbeigerufene Tierarzt konnte sogar zunächst nur per Schlauchboot an die Tiere herankommen. „Jetzt war Kreativität gefragt“, heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr Kleve. Ein örtliches Tiefbauunternehmen schickte mehrere Bagger an die Einsatzstell. Auch Metallplatten zur Stabilisierung des Untergrundes wurden angefordert.

Komplizierte Rettungsaktion: Dreieinhalb Stunden kämpften die Helfer darum, die bis zum Hals eingesunkenen Tiere zu befreien. Foto: Feuerwehr Kleve

Gegen 12.50 Uhr konnte dann das erste Tier mit Hilfe eines Kettenbaggers aus dem Sumpfloch gezogen werden. Das zweite Pferd war erst über eine Stunde später, gegen 14 Uhr, befreit. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der öftlichen Feuerwehren und der Stadt Kleve an der glücklichen Rettung beteiligt.

Komplizierte Rettungsaktion: Dreieinhalb Stunden kämpften die Helfer darum, die bis zum Hals eingesunkenen Tiere zu befreien. Foto: Feuerwehr Kleve
(heck)
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