Kommentar zum Mannschaftsfoto mit Hitlergruß: Grenzen der Satire und klare Reaktion

Kommentar zum Mannschaftsfoto mit Hitlergruß : Grenzen der Satire und klare Reaktion

Sieben Spieler einer Fußballmannschaft heben den Arm, weil der Betreiber einer Dönerbude ihnen zuruft: „So, und jetzt machen wir mal den Hitlergruß.“ Wir können viel lernen aus diesem Mannschaftsfoto, das so furchtbar aus dem Ruder gelaufen ist.

Erstens: Angestiftet zu werden, schützt nicht vor Strafe. Die jungen Fußballer sind aus ihrem Verein geflogen, möglicherweise wird demnächst gegen sie ermittelt.

Zweitens: Satire sollten wir den Satirikern überlassen, und selbst die — siehe Jan Böhmermann — treffen bisweilen nicht den richtigen Ton. Jemand sollte Engin Arslan möglichst bald erklären, dass seine angebliche Satire gefährlich und dumm ist.

Drittens: Das Internet vergisst nicht! Dinge verbreiten sich rasend schnell, ob wir das wollen oder nicht.

Und zu guter Letzt: Es gibt noch Prinzipien. Wer sich nicht den Werten unseres Vereins entsprechend verhält, der fliegt raus. Das hat der Vorstand des SC 1920 Myhl schnell, konsequent und unmissverständlich klargemacht.