Viele kleinere Unfälle: Glatte Straßen in der Region

Viele kleinere Unfälle : Glatte Straßen in der Region

Das winterliche Wetter hat am frühen Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen zu einigem Blechschaden geführt, in der verschneiten Region Aachen kam es zu fast 50 kleineren Unfällen mit Sachschaden. Es bleibt am Mittwoch glatt auf den Straßen.

Vielerorts schneite es. In Aachen fing der Schneefall am Dienstagabend an und sorgte für viele glatte Straßen. Zwar sind vorerst keine weiteren Schneefälle gemeldet, jedoch bleibt es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt weiterhin gefährlich. In Aachen werden es am Mittwoch bis zu vier Grad, in Monschau liegt der Maximalwert bei minus drei Grad.

In der Städteregion gab es bis 6 Uhr 16 witterungsbedinge Unfälle, insgesamt drei Personen wurden leicht verletzt.

Im Kreis Heinsberg gab es sogar 23 Unfälle, jedoch blieb es bei allen bei geringem Sachschaden, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Eine Frau wurde leicht verletzt, konnte aber selbstständig sich in Behandlung begeben.

Die Polizei Düren meldet bis zum Mittwochmorgen acht Unfälle mit Sachschaden. „Die Lage ist bisher ruhig, im Südkreis kam es sogar zu keinen Unfällen. Wir bitten alle Autofahrer weiterhin aufmerksam zu fahren”, so die Pressestelle.

Am frühen Morgen fielen zudem im Münsterland oder in Dortmund weiße Flocken, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes sagte. Zwar seien die Hauptstraßen geräumt. Autofahrer sollten aber trotzdem Acht geben, da die Straßen überfrieren könnten, so die Meteorologin.

Bis zum frühen Morgen hatte es in NRW nur wenig Neuschnee von zwei bis höchstens vier Zentimetern gegeben. In Köln und Düsseldorf etwa lagen drei Zentimeter. Im Rheinland wurden Plusgrade erwartet - in den größeren Städten werde der Schnee deshalb tagsüber wahrscheinlich nicht liegen bleiben, erklärte die Meteorologin.

Dem WDR-Verkehrsstudio zufolge staute es sich am Morgen auf den Autobahnen zeitweise auf einer Gesamtlänge von fast 400 Kilometern. Viele der typischen Pendlerstrecken im Rheinland und im Ruhrgebiet waren betroffen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte: Auch wenn eine Straße vom Winterdienst geräumt sei, könne die Feuchtigkeit wieder gefrieren und zu Glatteis führen.

Bereits am Dienstagabend war es vereinzelt zu Unfällen bei Schnee und Glätte gekommen. Im Kreis Viersen verunglückte ein 19-Jähriger beim Überholen auf einer Bundesstraße, als er auf schneeglatter Straße zu schnell fuhr. Er und seine beiden Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt. Früher am Abend übersah eine 52-jährige Radfahrerin bei dichtem Schneefall und Glätte ein Auto. Es kam zum Zusammenstoß. Die Frau kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Das Verkehrsgeschehen in der Region können Sie live auf unserer Staukarte verfolgen.

(dpa)
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