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Kaltfront über der Region: Gewitter und Starkregen am Abend möglich

Kaltfront über der Region : Gewitter und Starkregen am Abend möglich

Eine Kaltfront zieht vom Westen aus über NRW: Sie kann am Abend und in der Nacht im Süden und Osten des Landes Gewitter und Starkregen bringen. Nach der Hitze der vergangenen Tage kühlt es sich am Sonntag zumindest ein bisschen ab.

Der letzte Julitag war der bislang heißeste Tag des Jahres 2020 in NRW. Die Höchsttemperatur von 36,9 Grad registrierte der DWD am Freitagabend an einer Wetterstation in Weilerswist im Kreis Euskirchen.

Auf den heißen Tag folgte in den Ballungsregionen Ruhrgebiet, Düsseldorf, Köln und Aachen eine sogenannte „tropische Nacht“.

„Örtlich zeigt das Thermometer bei Passage der Konvergenz sogar 25 bis 27 Grad mitten in der Nacht an und dabei kann es erste Gewitterauslösungen geben. Diese Gewitter werden am Samstag häufiger und teils auch richtig kräftig. Aber es werden nicht alle betroffen sein”, erklärt Wetterexperte Andy Holz von „Huertgenwaldwetter”.

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Am Samstagnachmittag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) besonders im Osten von NRW Gewitter mit lokalem Starkregen und Hagel. Heiß, schwül und bewölkt bleibt es erstmal trotzdem: In der Osthälfte klettern die Temperaturen laut DWD auf bis zu 32 Grad, der Westen des Landes bleibt voraussichtlich eher unter der 30-Grad-Marke.

Bereits am Samstagmorgen hatte es in Teilen des Landes angefangen zu regnen. Es sei aber ruhig geblieben, wie mehrere Feuerwehr- und Polizei-Leitstellen in NRW mitteilten. Am Niederrhein hatte es laut DWD am Morgen bereits gewittert.

Am Samstagabend soll eine Kaltfront teils Gewitter und Starkregen mitbringen. Dies könne sich bis in die erste Nachthälfte des Sonntags ziehen, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag vorhersagte. Betroffen seien der Süden und Osten des Landes.

Dem Wetterdienst zufolge zieht die Kaltfront in den Abendstunden vom Westen aus den Niederlanden und Belgien herüber. Um die 15 Liter Regen pro Quadratmeter und Sturmböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde seien vereinzelt möglich – dies betreffe besonders die Südosthälfte des Landes. Im Osten könne das Band aus Schauern und Gewittern auch unwetterartig ausfallen. Die Nordosthälfte bleibt dem Meteorologen zufolge eher verschont.

Die Kaltfront sorgt nach der Hitze der vergangenen Tage zumindest für etwas Abkühlung am Sonntag: Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 26 Grad. Noch eine Spur kühler soll es am Montag werden: Der DWD rechnet mit etwa 21 bis 24 Grad, in der Eifel sinken die Temperaturen auf bis zu 18 Grad.

(dpa/red)