Alsdorf: Fußballnachwuchs lässt die Fäuste fliegen

Alsdorf: Fußballnachwuchs lässt die Fäuste fliegen

Beim Meisterschaftsspiel der A-Jugend-Mannschaften von Rot-Weiß Alsdorf und dem VfL Eintracht Warden ist es am Samstag auf dem Platz an der Herzogenrather Straße zu Ausschreitungen gekommen.

Beim Stande von 8:1 für Warden eskalierte die Begegnung. Ausgangspunkt und Auslöser für den Einsatz von immerhin fünf Streifenwagen soll eine Notbremse eines Rot-Weißen Spielers gewesen sein.

Im Rahmen der nun folgenden Rudelbildung flogen hüben wie drüben die Fäuste. Der Kampfplatz verlagerte sich schließlich bis auf den benachbarten Parkplatz, wo ein Auto ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Der Schiedsrichter brach mangels Spieler auf dem Platz schließlich die Partie ab. Als die Polizei eintraf, waren die Kampfhandlungen weitgehend eingestellt. Die Polizisten protokollierten alles, vor allem die angegebenen Verletzungen von insgesamt sieben Spielern wie Kopfschmerzen, Hautrötungen, Schürfwunden und Risswunde am Bein eines Spielers. Die mehr oder weniger leicht Verletzten wollten alle nach dem Spiel noch Ärzte aufsuchen und sich behandeln lassen.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Die Polizei und die Spruchkammer des Fußballverbandes werden sich weiter mit dem Fall befassen.