Aachen/Würselen: Flucht in Handschellen: Noch keine Spur vom 22-Jährigen

Aachen/Würselen: Flucht in Handschellen: Noch keine Spur vom 22-Jährigen

Im Fall des Mannes, der seit Sonntag in Handschellen im Raum Aachen auf der Flucht ist, hat die Bundespolizei jetzt ein Foto des Gesuchten veröffentlicht. Wer den Mann sieht, soll umgehend die Polizei verständigen.

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Der 22-Jährige war am Sonntagnachmittag bei einer Polizeikontrolle in Lichtenbusch an der belgischen Grenze angehalten worden. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Drogendelikten vorlag. Doch als die Beamten dem Mann Handschellen angelegt hatten, rannte er plötzlich davon und flüchtete über die Autobahn 44 in ein Waldstück. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung kam auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz - ohne Erfolg.

Am Montag schließlich entdeckten Passanten den 22-Jährigen in der Nähe des Willy-Brandt-Ringes. Er trug immer noch Handschellen, hatte es aber geschafft, die Hände vor den Körper zu ziehen. Mit einer gelben Plastiktüte versuchte er, die Fesseln zu verstecken. Kurz darauf tauchte er an der Autobahnauffahrt Broichweiden an der A44 auf. Wieder wurde eine Fahndung ausgelöst, wieder erfolglos.

Der Flüchtige ist 1,65 Meter groß. Er stammt aus Nordafrika und hat südländisches Aussehen. Bei seiner Verhaftung trug er eine schwarze Jacke, ein weißes T-Shirt und eine Jeans, dazu blaue Turnschuhe. Er wurde als sportlich beschrieben. Das Foto stammt aus dem Jahr 2011 und zeigt nicht die Kleidung, die der Mann am Sonntag trug.

(heck/pol)
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