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Fliegerbombe in Mönchengladbach entschärft

Rund 12.500 Menschen betroffen : Fliegerbombe in Mönchengladbach entschärft

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe ist am Montag ein Teil des Mönchengladbacher Stadtzentrums evakuiert worden. Insgesamt seien 12.500 Menschen betroffen gewesen, sagte ein Stadtsprecher.

Am Abend hieß es dann: Die 250-Kilogramm-Fliegerbombe ist entschärft. Die Evakuierungszone wurde wieder aufgehoben, ebenso die Sperrungen der Straßen und des Hauptbahnhofs. „Rund 35 Minuten hat der Kampfmittelräumer benötigt, um die Bombe unschädlich zu machen und den Zünder zu entfernen“, hieß es in der Mitteilung der Stadt.

Da der Termin seit Tagen bekannt war, hätten aber offensichtlich viele Mönchengladbacher die Innenstadt gemieden. Die Fliegerbombe war am Freitag auf einem Baugrundstück im Stadtzentrum entdeckt worden. Für die Entschärfung waren Teile der Innenstadt bereits ab 15 Uhr gesperrt und geräumt worden. Tausende mussten den Bereich 300 Meter um die Fundstelle verlassen. Im Bereich von 300 bis 500 Metern durfte sich seit dem Nachmittag niemand im Freien aufhalten.

Betroffen waren unter anderem fünf Kitas und zwei Altenheime mit zusammen gut 100 Bewohnern, wie der Stadtsprecher sagte. Die alten Menschen seien in andere Einrichtungen gebracht worden. In den Schulen im Sicherheitsradius fiel die Nachmittagsbetreuung aus.

Der Hauptbahnhof war seit 15 Uhr nur noch eingeschränkt erreichbar und ab 18 Uhr vollständig gesperrt. Die umfangreichen Straßensperrungen sorgten im Feierabendverkehr für Staus und zähfließenden Verkehr auf der Umleitungsstrecke, wie die Stadt mitteilte.

(dpa)