„Dutch Mountain Film Festival“: Filme, Ausstellungen und Mitmach-Aktionen

„Dutch Mountain Film Festival“ : Filme, Ausstellungen und Mitmach-Aktionen

Das „Dutch Mountain Film Festival“ lädt ab nächsten Dienstag wieder in die Kinos und die Natur der Region. Im Zentrum stehen Berge und Outdoor-Abenteuer.

Das internationale „Dutch Mountain Film Festival“ (DMFF) lockt ab nächsten Dienstag wieder in die Kinos und die Natur: Das DMFF vom 29. Oktober bis zum 3. November ist mehr als ein Filmfestival über Berge und Outdoor-Abenteuer, die schon vor der Haustür beginnen.

Neben den breit gestreuten Filmen im Aachener Apollo und dem extra wiedereröffnete Royal Theater in Heerlen gibt es Ausstellungen und Mitmach-Aktivitäten. Das DMFF hat sich in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit der Sektion Aachen des Deutschen Alpenvereins zu einem der größten grenzüberschreitenden Events der Region entwickelt. Es ist Teil der „International Alliance for Mountain Film“, einer Reihe von Festivals, die im Gegensatz zu lauten Shows von Brauseherstellern und anderen den Respekt vor der Natur dem Spektakel vorziehen.

Für die Eröffnung auf dem Aachener Markt (29. Oktober, 17 Uhr) verspricht das Team aus Toon Hezemans und Thijs Horbach nach der Ötzi-Enthüllung im Vorjahr wieder etwas Besonderes. Danach sind im Apollo (20.15 Uhr) der kurze Animationsfilm „Wild Love“ von Paul Autric und „Troperos“, die Dokumentation von Nicolas Detry über eine Gruppe von Gauchos in den weiten Ebenen von Patagonien, zu sehen.

Traditionell ist Radsport auch immer ein Thema im limburgischen Heerlen. Die beiden Regisseure Rosier und Fortunat-Rossi besuchen in der Doku „Holy Tour“ (Royal, 2. November, 19 Uhr) die Bewohnern vierer Wohnmobile, die während der Tour de France tagelang vier Kilometer vor dem Gipfel campen.

Wie gewohnt ist die bilinguale Kooperation auch draußen aktiv: Beim „Gipfel-Tag“ am Sonntag startet am Vaalserberg die Radtour „Summit to Summit“ vom höchsten Punkt der Niederlande zum Gipfel Belgiens, sowie ein Mountainbike-Workshop.

Neben dem Berlinale-Film „Erde“ von Nikolaus Geyrhalter über die Ausbeutung des Bodens (Apollo, 30. Oktober, 20.15 Uhr) ist Harald Reindls Spielfilm „Gesetz ohne Gnade“ von 1951 ein Höhepunkt: Er beruht auf dem Manuskript „Das Gipfelkreuz“, in dem der Autor und Gründer der Grenzlandjugend Roetgen Karl Loven eigene Erlebnisse aus der NS-Zeit schildert und verarbeitet (Apollo, 3. November, 18 Uhr). Während der „Award Night“ am Freitag, 1. November, werden die Besten Bergfilme des Programms feierlich im Royal (19 Uhr) präsentiert.

Die Ausstellung „Mapping the Mountains“ zeigt die historischen Entwicklungen der Bergkartographie (De Vondst, Raadhuisplein 20, Heerlen), „Saharasand/Unendliches Schwarz“ präsentiert im Heerlener „Schunk“ Roelant Meijers Bilddokumentationen zweier Expeditionen durch die Wüste Libyens mit den bis zu 300 Meter hohen Sanddünen von Murzuk und durch die Lavawüste von Ódádahraun in Island.

Infos im Web: www.dmff.eu

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