Düsseldorf: Film „Der entsorgte Vater” erneut vor Gericht

Düsseldorf: Film „Der entsorgte Vater” erneut vor Gericht

Der Kinofilm „Der entsorgte Vater” steht am Dienstag (12. Januar, 15.30 Uhr) im Mittelpunkt eines Berufungsprozesses vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf.

In dem Film hatte Regisseur Douglas Wolfsperger nach Gerichtsangaben für zwei Sekunden seine damals dreijährige Tochter gezeigt. Dem nicht sorgeberechtigten Vater war dies im Juli 2009 vom Landgericht Düsseldorf von der Mutter des Kindes per einstweiliger Verfügung untersagt worden.

Seitdem durfte die Sequenz nicht mehr gezeigt werden. Nach Ansicht des Landgerichts hätte Wolfsperger vorher die Erlaubnis der allein erziehungsberechtigten Mutter einholen müssen. Dagegen war der Regisseur in Berufung gegangen. Der Dokumentarfilm stellt die Geschichten von fünf Vätern vor, denen der Umgang mit ihren Kindern aus den unterschiedlichsten Gründen verwehrt bleibt (AZ: 12 O 245/09).

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