Brühl: Erweiterung des Phantasialandes stockt

Brühl: Erweiterung des Phantasialandes stockt

In Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Phantasialands um 30 Hektar werden weitere Gutachten zum Lärm-, Natur- und Artenschutz in Auftrag gegeben.

„Parallel wird das Moderationsverfahren aber fortgesetzt”, sagte Oliver Königsfeld, Sprecher der Bezirksregierung Köln. Das Phantasialand wollte sich dazu nicht äußern.

In dem im Rahmen des Moderationsverfahrens eingesetzten Arbeitskreis sind unter Vorsitz der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH die Bezirksregierung Köln, der Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Brühl und das Phantasialand vertreten. „Im Arbeitskreis wurde über bestimmte Inhalte Vertraulichkeit vereinbart. Die Gutachten befassen sich aber mit dem Immissions- sowie dem Arten- und dem Naturschutz”, erklärte Königsfeld. Die Gutachten seien eine Ergänzung der bereits vorliegenden Untersuchungen.

„Nach dem Landesplanungsgesetzes muss der Vorhabenträger, in dem Fall also das Phantasialand, die Gutachten beibringen und auch die Kosten übernehmen”, sagte der Sprecher der Bezirksregierung. Ausgewählt werde der Gutachter aber vom Arbeitskreis. Joachim Kamlot vom Phantasialand betonte in dem Zusammenhang: „Im Arbeitskreis gibt es eine Vereinba rung, dass Aussagen nur von der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft gemacht werden dürfen. Daran halten wir uns.”

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