Region: Erster Schnee: Blechschäden zum Jahresbeginn

Region : Erster Schnee: Blechschäden zum Jahresbeginn

Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres haben Schnee und Eis in Nordrhein-Westfalen für Verkehrsunfälle gesorgt. Meistens blieb es bei Blechschäden. Auf schneeglatter Fahrbahn rutschten mehrfach Autos in Gräben, so etwa zwischen Stolberg und Aachen-Brand. Autofahrer müssen sich darauf einstellen, dass es zunächst winterlich bleibt.

Rund ein Dutzend Unfälle aufgrund winterlich glatter Straßen meldete die Polizei der Städteregion Aachen. Während es zum größten Teil bei Blechschäden blieb, kam es auf der Freunder Landstraße zwischen Büsbach und Brand zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und zwei leicht verletzten Autofahrerinnen. Gegen 7 Uhr war eine junge Autofahrerin auf vereister Fahrbahn mit einem entgegenkommenden Lieferwagen zusammengestoßen, ein dritter Pkw krachte ebenfalls in die beiden Autos.

Zehn Unfälle wurden aus dem Kreis Heinsberg gemeldet. In Wegberg krachten in einer Unterführung zwei Sattelschlepper ineinander. Auch dabei gab es keine Verletzten. Aus dem Kreis Düren wurden keine witterungsbedingten Unfälle bekannt.

Auf einer Landstraße im Rhein-Kreis Neuss geriet am Morgen ein Auto in den Gegenverkehr und prallte mit einem anderen Wagen zusammen. Sechs Menschen wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser.

In Wachtberg bei Bonn geriet ein Lastwagen auf einer abschüssigen und schneeglatten Straße ins Rutschen und prallte gegen die Wand eines Einfamilienhauses. Die Hauswand wurde stark beschädigt und musste abgestützt werden.

Im Kreis Unna rutschte ein Streufahrzeug mit Anhänger in einen Graben. Bei der Deutschen Bahn kam es zu Verspätungen einiger Züge. Grund waren Weichenstörungen wegen des Schnees.

Für die Wintersportler kam der Schnee mitten in den Weihnachtsferien gerade recht: Im Sauerland waren am Montag 23 Kilometer Pisten geöffnet. 40 Lifte waren nach Angaben der Wintersportarena Sauerland in Betrieb.

Auch in den kommenden Tagen soll es in NRW winterlich bleiben. „Schnee und Schneeregen begleiten uns diese Woche”, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Essen. „Aber mit einem großen Wintereinbruch ist nicht zu rechnen.”

Die Höchsttemperaturen sollen am Dienstag bei fünf Grad liegen, im Bergland bei null Grad. Am Mittwoch können es bis zu acht Grad werden, in höheren Lagen bis zu zwei Grad.

(dpa)
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