Duisburg/Essen: Ersatzverkehr läuft nach Bahn-Sperrung im Ruhrgebiet gut an

Duisburg/Essen : Ersatzverkehr läuft nach Bahn-Sperrung im Ruhrgebiet gut an

Zugausfälle, Verspätungen, Umleitungen - doch die Pendler kommen voran: Nach der Sperrung der Bahn-Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen ist der Ersatzverkehr im Ruhrgebiet zu Beginn der Woche gut angelaufen. „Bisher sind wir sehr zufrieden”, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Montag.

Die Schnellbusse zwischen Duisburg und Essen fahren demnach nach Plan im Zehn-Minuten-Takt. Die Lage am Duisburger und am Essener Hauptbahnhof sei am frühen Morgen noch entspannt gewesen, einige Pendler nutzten demnach den bereitgestellten Schienenersatzverkehr. Die Busse waren nach Angaben einer dpa-Reporterin voll, aber jeder Reisende sei mitgekommen.

Auch auf den Autobahnen im Ruhrgebiet blieb es zunächst entspannt, es gab am Montagmorgen nur wenige Staus. Auf der A40 zwischen Essen und Mülheim staute sich der Verkehr zeitweise auf mehrere Kilometer.

Die vielbefahrende Bahnstrecke ist seit Freitagabend voll gesperrt. Grund ist der Neubau einer Straßenbrücke in Mülheim an der Ruhr. Die Bahn hat zusätzliche Mitarbeiter geschickt, um Reisende zu informieren. Das Unternehmen nutzt die Zwangspause für mehrere Baumaßnahmen wie etwa Weichenerneuerungen und Oberleitungsarbeiten. Der Abschnitt gehört zu den meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands mit täglich rund 700 Zügen. Die Vollsperrung soll bis zum 9. April um 4 Uhr andauern.

Im Fernverkehr werden in dieser Zeit Züge zwischen Dortmund und Köln umgeleitet, es kommt zu veränderten Ankunfts- und Abfahrtszeiten. Die Halte in Bochum, Essen Hauptbahnhof und Mülheim an der Ruhr entfallen. Im Nahverkehr ist der Abschnitt zwischen Dortmund und Duisburg stark betroffen. Zwischen Essen und Duisburg fahren Schnellbusse im Zehn-Minuten-Takt, die nur in Mülheim halten. Diese Fahrten dauern nach Angaben der Deutschen Bahn 10 bis 23 Minuten länger als mit Zügen - wenn alles glatt läuft.

(dpa)
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