Stawag und EWV: Energiezulieferer in der Region erhöhen Gaspreise

Stawag und EWV : Energiezulieferer in der Region erhöhen Gaspreise

Zum ersten Mal seit acht Jahren werden die regionalen Energieversorger Stawag und EWV zum Oktober 2019 ihre Preise für Gas erhöhen.

Grund sind deutlich gestiegene Bezugskosten und höhere Netzentgelte.

Bei der Stawag verteilt sich die Preiserhöhung sowohl auf den jährlich zu zahlenden Grundpreis als auch auf den Preis je verbrauchter Kilowattstunde. Abhängig vom gewählten Tarif zahlt beispielsweise eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden Erdgas jährlich im Durchschnitt zukünftig 13 Euro monatlich mehr. Darin enthalten ist eine Erhöhung des Arbeitspreises von 0,77 Cent je Kilowattstunde auf 6,57 Cent und eine Steigerung des jährlichen Grundpreises von 182,50 Euro auf 184,09 Euro.

Bei der EWV beläuft sich die Erhöhung für Privatkunden in der Grundversorgung von 7,99 Cent pro Kilowattstunde auf 8,35 Cent . Der Grundpreis bleibt unverändert. Für einen Kunden mit einem Durchschnittsverbrauch von 18.000 Kilowattstunden bedeutet dies ein Plus von rund 5,40 Euro brutto pro Monat.

Die niederrheinische NEW will den Gaspreis nicht erhöhen.

(red)
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