Euskirchen: Doch keine Sexsteuer in Euskirchen?

Euskirchen: Doch keine Sexsteuer in Euskirchen?

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Euskirchen hat sich nun doch gegen die Einführung einer Sexsteuer ausgesprochen. Die CDU befürchtet, dass der Aufwand, mit dem die Steuer eingetrieben werden müsse, den finanziellen Nutzen wieder aufwiege, erklärte am Mittwoch der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Voussem auf Anfrage.

Überdies könnte die Steuer am Ende die Falschen treffen, nämlich die Prostituierten selbst, die „oft ohnehin unter fragwürdigen Bedingungen arbeiten müssen“, sagte Voussem weiter.

Die endgültige Entscheidung soll bei einer Abstimmung im Rat Ende Mai fallen, in dem die CDU die meisten Sitze hat. Die Euskirchener Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Steuer jährlich 50.000 Euro einbringen könnte. Die Gemeinde Blankenheim hingegen hält zunächst an ihren Plänen zur Einführung einer Sexsteuer fest.

(red)