Kevelaer: Deutschlands größte Wallfahrt für Motorradfahrer beendet

Kevelaer: Deutschlands größte Wallfahrt für Motorradfahrer beendet

Mehrere tausend Biker aus dem In- und Ausland haben am Wochenende in Kevelaer an Deutschlands größter Motorradfahrerwallfahrt teilgenommen. Im Konvoi fuhren sie am Sonntag zum Kapellenplatz des niederrheinischen Wallfahrtsortes, wo Priester sie und ihre Maschinen segneten.

Zuvor hatte der Siegburger Benediktinerabt Raphael Bahrs mit ihnen einen Gottesdienst gefeiert. Die Wallfahrt fand zum 25. Mal statt. Die Pilgerfahrt hatte am Samstag mit einem Gottesdienst auf dem zentralen Platz begonnen.

Dabei feierten zwei Paare ihre Silber- beziehungsweise Goldhochzeit und erneuerten ihr Eheversprechen. Emotionaler Höhepunkt war am Abend eine Lichterfahrt, die an der Gnadenkapelle endete.

Die Motorradfahrer erinnerten während der zwei Tage auch an tödlich verunglückte Freunde. In der Kapelle „Maria in der Not” verlasen sie die Namen verunglückter Biker und ergänzten sie auf einer Gedenkrolle, die in dem Gotteshaus aufbewahrt wird.

Kevelaer ist nach Altötting Deutschlands zweitgrößter Marienwallfahrtsort. Jährlich pilgern nach Angaben des Bistums Münster etwa 80.000 Gläubige zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten” in der Gnadenkapelle.

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