Sonderpreis für ihr Klimaschutz-Engagement: Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Greta Thunberg

Sonderpreis für ihr Klimaschutz-Engagement : Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Greta Thunberg

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2019 ist am Freitagabend unter anderem an Greta Thunberg verliehen worden. Die 16-jährige Schwedin bekam den Sonderpreis des Nachhaltigkeitspreises für ihr Klimaschutz-Engagement.

Mit dem Ehrenpreis des Nachhaltigkeitspreises wurden in diesem Jahr Bundespräsident a. D. Joachim Gauck, Umweltaktivistin Paula Caballero, Simply Red-Sänger Mick Hucknall und Architekt Bjarke Ingels ausgezeichnet.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen ging an das Industrieunternehmen fischerwerke aus Waldachtal, den Hersteller von Senf- und Feinkostspezialitäten Develey aus Unterhaching und den Tofu-Produzenten Taifun-Tofu aus Freiburg. Der Neubau der Alnatura Arbeitswelt in Darmstadt erhielt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Architektur.

Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden wurden in diesem Jahr Osnabrück, Aschaffenburg und Bad Berleburg. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung ging an das Projekt Elevate des Vereins Sozialhelden in Berlin.

Bremen und die GLS Bank erhielten gemeinsam mit ihren Partnern Durban in Südafrika und Bio Foods aus Sri Lanka den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Globale Partnerschaften. Initiator des Preises ist der ZDF-Wissenschaftsjournalist Stefan Schulze-Hausmann.

Die Auszeichnungen wurden am Freitagabend bei einer Gala vor 1200 Gästen in Düsseldorf übergeben werden. Greta Thunberg konnte den Preis allerdings nicht persönlich in Empfang nehmen - sie ist zurzeit noch auf einer Segelreise zurück aus den USA Richtung Europa. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung.

Er wird von der gleichnamigen Stiftung vergeben. Darin arbeiten Bundesregierung, kommunale Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen zusammen.

(dpa)
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