Insolvenzverfahren: Deutlich weniger Firmenpleiten in NRW

Insolvenzverfahren : Deutlich weniger Firmenpleiten in NRW

Dank der guten Konjunktur hat sich der Pleitegeier nicht mehr so oft blicken lassen über Nordrhein-Westfalens Wirtschaft. Bei den Amtsgerichten seien im vergangenen Jahr 5575 Anträge auf Insolvenzeröffnung von Firmen gestellt worden und damit 5,4 Prozent weniger als 2017.

Laut Statistischem Ladesamt in Düsseldorf am Dienstag waren das 317 weniger als zuvor. In gut 4000 Fällen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, beim Rest wurde das mangels Masse abgelehnt - es lohnte sich also nicht mehr. Damit setzt sich ein Trend fort: Schon seit 2011 sinkt die Zahl der Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren.

Wenn eine Firma pleite geht, bleiben Gläubiger häufig auf einem Großteil ihrer Forderungen sitzen. Doch auch hier gab es eine erfreuliche Entwicklung: Die Summe der von den Gläubigern angemeldeten Forderungen halbierte sich in etwa von 6,7 Milliarden Euro auf 3,2 Milliarden Euro.

(dpa)
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