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Der Bundespolizei gehen in Aachen zwei gesuchte Personen ins Netz

Bundespolizei : Gesuchter Straftäter „verschläft“ seinen Haftantritt

Beamte der Bundespolizei haben bei einer Kontrolle auf der Bundesautobahn 44 am Rastplatz Königsberg einen gesuchten Straftäter festgenommen. Eine weitere Person hat den Haftantritt „verschlafen“.

Beamten der Bundespolizei gingen am Wochenende gleich mehrere gesuchte Personen ins Fahndungsnetz. Bei einer Kontrolle auf dem Rastplatz Königsberg auf der A44 erwischten die Beamten einen 44-jährigen Niederländer, der von der Staatsanwaltschaft Köln wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gesucht wurde. Er musste wegen seines Vergehens noch eine Geldstrafe in Höhe von fast 600 Euro zahlen.

Der 44-Jährige wurde in die Dienststelle in Eschweiler, wo er die Strafe bezahlte und somit eine 21-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verhinderte. Danach durfte er gehen.

Eine weitere Person nahmen die Beamten der Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof fest. In der Regionalbahn 33 weckten sie einen schlafenden Mann, überprüften seine Personalien und stellten fest, dass der 40-jährige Pole eigentlich im Gefängnis hätte sein müssen.

Nach einer Haftunterbrechung war er nicht mehr zurückgekehrt und war seitdem abgängig. Zudem lag eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Kassel wegen Diebstahls vor. Der Mann wurde zunächst in die Dienststelle am Hauptbahnhof gebracht. Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden lieferten die Beamten den 40-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt Aachen ein. Von dort aus wird eine Verlegung vorbereitet.

(red/pol)