Defekte Oberleitung am Aachener Hauptbahnhof schränkt Verkehr ein

Gleis 3 und 4 rund vier Stunden gesperrt : Defekte Oberleitung am Aachener Hauptbahnhof legt Regionalverkehr lahm

Eine defekte Oberleitung hat am Freitagnachmittag für Probleme im regionalen Nahverkehr gesorgt. Die Gleise 3 und 4 waren rund vier Stunden gesperrt. Betroffen waren die Regionalzüge RE1, RE4, RE9, RB20 und RB33.

Die Probleme an der Oberleitung am Aachener Hauptbahnhof seien etwa gegen 15.45 Uhr aufgetreten, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Nachfrage mitteilt. Ein Ast hatte sich an dem Stromabnehmer eines fahrenden Zuges verfangen. Vermutlich sorgten die starken Winde am Freitag dafür, dass der Ast in die Bahn des Zuges geriet. Die Oberleitung wurde durch den Vorfall beschädigt.

Betroffen warren die Gleise 3 und 4, weshalb es zu starken Einschränkungen und Verspätungen bei den Regionalzügen RE1, RE4, RE9, RB20 und RB33 kam. Züge müssten ausfallen oder wurden auf andere Gleise umgeleitet.

Nach auftreten des Schadens musste ein Reparaturfahrzeug nach Aachen eingefahren werden, das etwa eine Stunde nach Auftreten der Oberleitungsprobleme am Bahnhof angekommen sein sollte. Zwei Notfallmanager untersuchten auf einer Hebebühne am Gleis dann die defekte und abgeschaltete Oberleitung und führten Reparaturen durch. Gegen 19.30 wurde der Schaden an der Oberleitung behoben und die Gleise wieder freigegeben.

Weitere Störungen in Eschweiler und Herzogenrath

Auch Reisende, die über Eschweiler sowie Herzogenrath unterwegs sein wollten, mussten Geduld haben.

Im Raum Herzogenrath gab es ebenfalls eine Oberleitungsstörung, in Eschweiler eine Weichenstörung. Beide Probleme sind nach Auskunft der Bahn behoben.

Wir bereichten weiter.

Mehr von Aachener Nachrichten