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Brings, Cat Ballou, Bläck Fööss, Kasalla und Co. in Köln

Bands treten in Köln auf : Mit Kölschrock gegen die Corona-Krise

Nach äußerst schwierigen Monaten für Musiker und Konzertgänger sind in Köln an Fronleichnam wieder mehrere Bands vor Publikum aufgetreten.

Rund 500 Zuschauer seien zu der Veranstaltung am sogenannten Tanzbrunnen – einem Gelände mit Open-Air-Bühne in Rhein-Nähe – gekommen, berichtete ein Sprecher des Veranstalters am Nachmittag. Die Stimmung sei super.

Auf dem Programm standen unter dem Titel „Sommer im Garten“ vor allem Bands mit kölschem Einschlag: Etwa Cat Ballou („Et jitt kei Wood“), Bläck Fööss („Mer losse d'r Dom en Kölle“), Kasalla („Stadt met K“) und Brings („Superjeilezick“).

Wie in vielen anderen Städten hatte sich die Inzidenz in Köln - die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – in den vergangenen Tagen in einen Bereich bewegt, in dem Konzerte unter bestimmten Bedingungen wieder möglich wurden.

Normalerweise ist auf dem Areal Platz für rund 13.000 Menschen. Nun seien es 500, die getestet, geimpft oder genesen sein müssten. Aber man sei froh, „überhaupt was machen“ zu können, betonte der Sprecher. Alles sei daher sehr schnell gegangen. „Wir haben das innerhalb von acht Tagen aus dem Boden gestampft.“

(dpa)