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Bedenken: Erzbistum Köln lässt Missbrauchsstudie umarbeiten

Bedenken : Erzbistum Köln lässt Missbrauchsstudie umarbeiten

Das Erzbistum Köln will eine Studie zum internen Umgang mit sexuellem Missbrauch umarbeiten lassen. Die Präsentation der Studie war im März kurzfristig wegen rechtlicher Bedenken gestoppt worden.

Doch nun bekräftigte Generalvikar Markus Hofmann nach einem Bericht im „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass das Gutachten nach wie vor veröffentlicht werden solle.

Das Erzbistum hält demnach am Ziel des Projekts fest: „Der Abschlussbericht soll neben der Aufarbeitung von Sachverhalten auch die Rolle der damaligen und heutigen Verantwortlichen, Personalchefs, Generalvikare und Bischöfe klären.“ Um diese „lückenlose Aufklärung“ zu garantieren, müsse die Untersuchung rechtlich abgesichert sein.

Nach einem Bericht von „Christ & Welt“ belastet das unveröffentlichte Gutachten unter anderem den heutigen Hamburger Erzbischof Stefan Heße, der früher Generalvikar in Köln war. Er soll bei der Aufarbeitung in sechs Fällen nicht richtig gehandelt haben. Heße bestreitet die Vorwürfe und hat gesagt, die Studie sei unsorgfältig.

(dpa)