Einigung bei Fischfangquote noch nicht gefunden

Einigung steht noch aus : EU-Fischereiminister ringen um Fangquoten für Nordsee und Atlantik

Die EU-Fischereiminister haben am Montag in Brüssel um die erlaubten Fangmengen im Atlantik und der Nordsee für 2020 gerungen. Vor allem die Atlantikquoten sind traditionell umkämpft, eine Einigung könne möglicherweise erst in der Nacht auf Mittwoch zustande kommen, hieß es in Brüssel. Für Deutschland ist vor allem die Nordseefischerei wichtig.

Die EU-Kommission hatte im Oktober vorgeschlagen, die erlaubten Fangmengen für 40 von insgesamt 72 Beständen zu senken. Ein Bestand ist jeweils eine Fischart in einem bestimmten Meeresgebiet. Deutliche Einschränkungen waren unter anderem beim Seehecht vorgesehen.

Die Vorschläge der EU-Kommission basieren in erster Linie auf Empfehlungen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES). Die EU-Staaten legen auf dieser Grundlage jedes Jahr die sogenannten zulässigen Gesamtfangmengen für die Nordsee und den Nordost-Atlantik fest. Auf dieser Grundlage entfallen auf die einzelnen Länder anhand festgeschriebener Verteilungsschlüssel die jeweils nationalen Fangmengen.

(dpa)