Inden: Beim Netrace 2014 sind die Sieger alte Bekannte

Inden: Beim Netrace 2014 sind die Sieger alte Bekannte

Aus, aus, das Spiel ist aus! Die Spürnasen sind Netrace-Meister! Besser als mit diesem leicht abgefälschten Zitat aus der berühmten Radioreportage vom Finale der Fußball-WM 1954 lässt sich das Ergebnis der diesjährigen Internetrallye von unserer Zeitung und NetAachen nicht zusammenfassen.

Nach vier quälend schweren Quizrunden und einer noch quälenderen Wartezeit wurde jetzt auf der großen Siegesfeier endlich die Rangfolge der zehn besten Teams enthüllt. Wie beim größten Online-Schülerwettbewerb der Region üblich, hatten die „Top Ten“ nach dem Ende der beiden Finalrunden noch warten müssen, bis sie nun ihre genaue Platzierung erfuhren.

Die Besten der Besten: Platz Eins erkämpften sich mit vollen 100 Punkten die Spürnasen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen. Dafür gab es von NetAachen-Chef Andreas Schneider (l.) einen Scheck über 1000 Euro.

Als Veranstaltungsort der Feier hatte sich das Organisationsteam diesmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Ehrung fand im Tagebau Inden statt. Nach der Begrüßung im Informationszentrum des Kraftwerks Weisweiler ging es für Schüler, Lehrer und das Organisationsteam zunächst auf eine spannende Tour zum Aussichtspunkt „Kleiner Indemann“, dann in den Tagebau mit seinen gigantischen Förderanlagen, Baggern und Absetzern. Nach einem Abstecher zum renaturierten Flusslauf der Inde, wo mehr als 400.000 angepflanzte Bäume und Sträucher ein beliebtes Ausflugsziel markieren, ging es schließlich hinauf zum echten Indemann, dem weithin sichtbaren Besucherturm am Rand des Tagebaus.

Respekt vor der Leistung der Netracer: Andreas Schneider (NetAachen, Mitte), Wilhelm Maassen (Promedia Maassen, links) und Bernd Büttgens (Zeitungsverlag Aachen) beglückwünschten die zehn Siegerteams.

Damit auch wirklich an keinem Punkt Langeweile aufkommen konnte, waren für die Teams noch Schnitzeljagdaufgaben zu erfüllen. Das Siegerteam dieser Mini-Rallye sollte am Ende Einkaufsgutscheine bekommen.

Noch Fragen? Im Schatten des Kraftwerks Weisweiler (hinten) machten sich die Teams an die Aufgaben für eine Schnitzeljagd durch den Tagebau.

Im Restaurant am Indemann kam es dann nach dem obligatorischen Gruppenfoto und einem gemeinsamen Mittagessen zur eigentlichen Siegerehrung. Netrace-Sponsor Andreas Schneider, der Geschäftsführer von NetAachen, Wilhelm Maassen vom medienpädagogischen Institut Promedia Maassen aus Alsdorf und Bernd Büttgens, der stellvertretende Chefredakteur unserer Zeitung, beglückwünschten die Sieger zu ihrem Erfolg.

Keine Fragen! Das Team „Goltsteiner“ von der Goltsteinschule Inden hatte mit den Aufgaben keine Probleme. Ob‘s am Heimvorteil lag?

Andreas Schneider hob dabei hervor, dass unter den besten zehn der ursprünglich rund 250 gestarteten Teams von etwa 70 Schulen aus der gesamten Region am Ende Haupt-, Real- und Förderschulen sowie Gymnasien vertreten waren — ein bunter Mix an Schulformen. Auch die Altersgruppen waren breit gestreut. „Das sollte Alle motivieren, nächstes Jahr wieder mitzumachen.“

Blick von oben: Der Schaukasten im RWE-Besucherzentrum machte deutlich, wie das mit den Baggern und Absetzern im Tagebau funktioniert.

Und so schnitten die einzelnen Teams ab:

Finale NetRace 2014 im Bild: Foto: :

Platz 1 ging ein weiteres Mal ans Geschwister-Scholl-Gymnasium Aachen. Die Gruppe Spürnasen stand schon vor zwei Jahren ganz oben auf der Siegertreppe. Ein Scheck über 1000 Euro von NetAachen war der Lohn für volle 100 Punkte im Finale.

Was vom Tagebau übrig blieb: Nach dem Blick auf Förderbänder und Bagger stand ein Besuch in der renaturierten Indeaue auf dem Programm. Dieser künstlich angelegte Flussverlauf mit rund 400 000 gepflanzten Bäumen hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt.

Platz 2 erreichte das Team „Goltsteiner“ von der Goltsteinschule Inden. Mit 99 Punkten lagen die schnellen Hauptschüler nur einen Hauch hinter den Siegern, es gab 750 Euro.

Platz 3: Team Motivianer, Bischöfliche Marienschule Aachen, 97 Punkte, für die es ebenfalls 750 Euro gab.

Platz 4: Team Alpha, Realschule Linnich, 96 Punkte, 500 Euro.

Platz 5: LG-3 The Beginner-Team, Albert-Schweitzer-Schule Würselen, 95 Punkte, 500 Euro.

Platz 6: Team H2OKoepfe, David-Hansemann-Schule Aachen, 95 Punkte, 250 Euro.

Platz 7: Team Wikileaks, Privates Bischöfliches Pius-Gymnasium Aachen, 94 Punkte, 250 Euro.

Platz 8: Team turbo furbo 2.0, Gymnasium Zitadelle der Stadt Jülich, 94 Punkte, 250 Euro.

Platz 9: Team PIT1, Städtisches Einhard-Gymnasium Aachen, 94 Punkte, 250 Euro.

Platz 10: Team Power Girls, St.-Angela-Gymnasium Düren, 93 Punkte, 250 Euro.

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