Burg Wilhelmstein und Tierpark: Bei Wanderung an Wein und Wurm vorbei

Burg Wilhelmstein und Tierpark : Bei Wanderung an Wein und Wurm vorbei

Mit dem Gesicht zur Burg wenden Sie sich nach links und laufen an einem Parkplatz vorbei abwärts. Sie beachten den Reiterweg nach rechts und alle weiteren Abzweigungen nicht und wandern bis zum tiefsten Punkt.

Dort entscheiden Sie sich für den rechten Weg, der mit X und A2 gekennzeichnet ist und parallel zu einem Reiterweg verläuft. Bei der Schutzhütte bleiben Sie geradeaus und erreichen bald danach einen Verkehrsweg bei einem historischen Gebäude, der Bardenberger Mühle, die auch als Alte Mühle bezeichnet wird.

Gegenüber der Alten Mühle folgen Sie dem breiten Feldweg (Knopp), der auch mit Rundweg A2 gekennzeichnet ist. Sie erreichen ein weiteres, unter Denkmalschutz stehendes Wohngebäude. Am Ende des Gebäudes biegen Sie links ab und laufen auf eine Schutzhütte zu. Anmerkung: Wenn Sie unmittelbar nach dem Gebäudekomplex rechts gehen, erreichen Sie nach 200 Meter das Stollenmundloch der Grube Gouley.

Hochalpine Passage

Mit Erreichen der Schutzhütte halten Sie sich links und laufen damit den Weg etwa 100 Meter zurück. Jetzt folgt die einzige, fast hochalpine Passage dieser Wanderung, denn Sie müssen nach rechts einen sehr steilen Hang hinaufkraxeln. Einige gelbe Pfähle der Fernwärme säumen den Weg. Weiter oben dreht der Weg nach rechts, gönnt Ihnen eine kurze Verschnaufpause, wo er ebener verläuft, um dann mit einem letzten knackigen Abschnitt auf einem Feldweg zu enden. Sie biegen links ab.

Bietet sich für eine Rast an: der Kahneweiher in der Nähe des Alsdorfer Tierparks. Foto: Petra Vanderheiden Berndt

Bei einem weiteren gelben Pfahl der Fernwärme schwenken Sie in den ersten Weg rechts ein und laufen über einen unbefestigten Parkplatz. Anschließend wenden Sie sich nach links, um nach 10 Metern in den Landgraben einzubiegen. Die nächste größere Kreuzung queren Sie mit Hilfe des Zebrastreifens und folgen gegenüber einem schmalen Asphaltweg (Stöckergässchen). Der Weg wird zu einem Schotterweg. An der Kreuzung biegen Sie nach rechts in einen Feldweg ab und laufen an einem ersten Hochspannungsmast vorbei.

Aufgepasst! Etwa 30 Meter vor dem zweiten Mast biegen Sie links ab, in einen leicht zu übersehenden Grasweg. An einer undeutlichen Kreuzung von Graswegen gehen Sie nach rechts. (Nicht weiter auf das rote Haus mit dem Windrad dahinter zulaufen). Zwei nach rechts abzweigende Graswege beachten Sie nicht und biegen an der nächsten Kreuzung links ab. Vor Ihnen liegen die Bergehalden des Aachener Reviers, das älteste Steinkohlerevier Europas.

An der Kreuzung mit Verkehrsweg und einem hübschen Steinkreuz (Sie haben Birk erreicht, einen Stadtteil von Würselen) laufen Sie geradeaus an dem Hofladen der Familie Engelen vorbei. Dann folgt linkerhand der Pferdehof Birk, eine barocke Hofanlage aus dem Jahre 1789. Nach dem letzten Gebäude rechts von Ihnen bleiben Sie geradeaus und wandern auf einem Kiesweg an Spargelfeldern vorbei. An der ungleichen Kreuzung bleiben Sie ebenfalls geradeaus und wandern an einem Windrad entlang.

Nach einer Mauerruine geht es nach rechts weiter unter der Hochspannungsleitung hindurch. Sie nähern sich einer stark befahrenen Straße, die überquert werden muss. Geradeaus folgen Sie dem Feldweg, der nach einer Linkskurve an einem Bauernhof vorbei führt. Wenig später passieren Sie links das Schleibacher Haus, dessen Grundmauern aus dem Jahre 1104 stammen. Am Ende der Straße — bei einem Tümpel — biegen Sie links ab (Schleibacherweg).

Ein Blick in den Stollen der Grube Gouley im ersten Teil der Wanderung. Foto: Petra Vanderheiden Berndt

Nach 30 Meter laufen Sie rechts einen Feldweg hinauf. An der folgenden Abzweigung bleiben Sie geradeaus und auch an der nächsten Kreuzung ändert sich die Richtung nicht. Sie erreichen den Ort Ofden, ein Stadtbezirk von Alsdorf. Schräg gegenüber folgen Sie einem Feldweg, an dem eingangs ein Schild „Landschaftsschutzgebiet” steht. Vor einer Hecke biegen Sie links ab. Mit Erreichen des Feldweges geht es nach rechts weiter und an dessen Ende wandern Sie rechts über einen Asphaltweg. Hier fließt der Euchener Bach. Seitenwege werden nicht beachtet, während Sie einer Straße namens Kranentalsmühle folgen.

Einige Wohnhäuser werden passiert und bei dem Schild „Naturschutzgebiet“ wird der Wanderweg zum Schotterweg. Links fließt der Broichbach. Eine Abzweigung rechts beachten Sie nicht. An der folgenden Abzweigung bleiben Sie geradeaus und folgen damit dem „Radweg“- Schild in den Wald. Auch an der nächsten Abzweigung bleiben Sie weiter auf dem Radweg. Den Wald verlassend passieren Sie Schloss Kellerberg, welches 1338 das erste Mal urkundlich erwähnt wird. Weiter vorn überqueren Sie den Verkehrsweg und tauchen in den Wald ein.

Der Eintritt ist kostenlos

Linkerhand blicken Sie auf ein großes Feuchtbiotop. Sie nehmen den links liegende Fußweg, der am Broichbach entlang verläuft und queren diesen mit Hilfe einer Holzbrücke nach links. Zwischen zwei Weihern laufen Sie hindurch. An der nächsten Möglichkeit biegen Sie rechts ab. Es folgt eine weitere Holzbrücke. Einen Seitenweg rechts beachten Sie nicht und wandern an einem weiteren Weiher entlang.

Der Startpunkt ist die Burg Wilhelmstein in Würselen/Bardenberg mit den Startkoordinaten N 50°50.532‘ E 6°06.184‘. Foto: Open Street Map

An der Kreuzung mit Klinkerweg bleiben Sie geradeaus und passieren einen großen See (Kahnweiher), auf dem man auch Boot fahren kann. Sie kommen an einen Verkehrsweg und sehen vor sich die Anlage des Alsdorfer Tierparks. Der Eintritt ist kostenlos, angeleinte Hunde sind erlaubt. Queren Sie den Verkehrsweg und laufen Sie die Böschung hinab bis zum Fußweg. Sie biegen zwischen dem Gehege der Schneeeulen und einem Weiher links ab. Es folgt das Domizil der Uhus.

Dann erreichen Sie eine T-Kreuzung und wenden sich nach links. An der nächsten Abzweigung (bei einem dicken, liegenden Baumstamm) geht es nach rechts weiter. An einigen Angelteichen entlang führt der Weg mit kurzem Tunnel unter einer Straße hindurch. Sie folgen dem Fußweg an einem Zaun entlang und erreichen einen Verkehrsweg, an dem Sie links abbiegen. Es folgt eine Rechts-Links-Kurve. Achtung! Linkerhand blicken Sie auf die Rückseite des Schildes mit Hinweis auf diese Kurve. Gegenüber dem Schild folgen Sie einem ganz schmalen Fußweg entlang einer Koppel. Anschließend laufen Sie links über den Asphaltweg an Haus Nr. 72 vorbei.

Bei der Gabelung (KP 27) wandern Sie geradeaus in Richtung Würselen. Weiter vorne folgen Sie dem Hauptweg weiter nach links. (Rechts von Ihnen liegt ein Parkplatz). Linkerhand liegt ein weiterer Angelteich. Bei dem Hochspannungsmast — eingangs der Ottenfelder Allee — biegen Sie gleich links in den Feldweg (Genuitstraße) ein. An der Gabelung, etwa 150 Meter weiter, folgen Sie einem breiten Grasweg nach links und wandern damit an einem wasserführenden Graben (es handelt sich um den Birker Bach) entlang.

Der Grasweg wird zum Kiesweg. Vorsicht! Sie nähern sich einem Verkehrsweg. An der Abzweigung wandern Sie scharf rechts nach unten. Der Ort Reifeld, welcher zu Duffesheide gehört, wird erreicht. An der T-Kreuzung geht es nach links weiter. An der Kreuzung mit Kreuz (An Feldgemeinschaft) halten Sie sich geradeaus und gehen über einen Feldweg mit Blick auf die Kirche St. Peter und Paul und den Wasserturm von Bardenberg. Nach 200 Meter, an der undeutlichen Kreuzung, folgen Sie rechts dem breiten Grasweg, der zwischen Feldern verläuft. Nach weiteren 150 Metern, an der ungleichen Kreuzung mit Graswegen, laufen Sie links auf die Kirche zu.

An drei Bäumen vorbei

An der T-Gabelung vor dem Feld wenden Sie sich nach rechts. Am nächsten Querweg wandern Sie erneut nach links auf die Kirche zu. Der letzte Querweg führt Sie nach rechts. Achtung! Zehn Meter weiter biegen Sie links ab und wandern an drei Bäumen vorbei. Nach dem dritten Baum biegen Sie rechts ab auf einen Grasweg und laufen auf den Wasserturm zu.

Der Weg führt an einem Hochspannungsmast entlang. Am Verkehrsweg gehen Sie rechts über den Radweg und nach 200 Meter biegen Sie links in die Niederbardenberger Straße. Nach dem Haus 23 (bei der Feuerwehr) führt Ihr Wanderweg nach rechts in einen Feldweg. Bei den Hochspannungsdrähten biegen Sie links ab und laufen nach Bardenberg (ein Stadtteil von Würselen) rein.

Am Querweg bei den Garagen geht es nach links weiter. Nach 20 Meter folgen Sie rechts dem autofreien Weg und wandern abwärts. An der Kreuzung bleiben Sie geradeaus (An Wilhelmstein) und folgen der Straße abwärts. Nach Haus 20 können Sie die Straße verlassen und einem Reiterweg abwärts folgen. Die erste Möglichkeit gehen Sie links hoch und stehen wieder vor der Burg.

Korrektur: In der vergangenen Woche haben wir im Freizeitartikel für Verwirrung gesorgt. Aus technischen Gründen wurde der falsche Text abgedruckt. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen. In dieser Woche deshalb noch einmal die Wanderung um Burg Wilhelmstein — diesmal mit der passenden Beschreibung.

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