Aachen: Bauarbeiten beginnen: Am Kreuz wird's wieder eng

Aachen : Bauarbeiten beginnen: Am Kreuz wird's wieder eng

Ab dem kommenden Wochenende wird's rund ums Aachener Kreuz wieder eng: der nächste Bauabschnitt des großflächigen Umbaus beginnt. Betroffen davon ist die A44 - wo Autofahrern in beiden Richtungen zeitweise nur eine Spur zur Verfügung steht. Außerdem wird dort ab dem 4. Juni eine Dauerbaustelle eingerichtet.

Am kommenden Wochenende und an zwei weiteren im Juni stehen auf der A44 zwischen dem Autobahnkreuz Aachen und der Anschlussstelle Aachen-Brand Kanalbauarbeiten an. Aus diesem Grund wird Autofahrern ab Freitagmorgen um 8 Uhr bis voraussichtlich Sonntag in Richtung Belgien nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen.

Am Wochenende vom 13. bis zum 15. Juni werden dann beide Richtungsfahrbahnen der A44 nur einspurig befahrbar sein. Am darauffolgenden Wochenende steht der letzte Abschnitt an: In Fahrtrichtung Düsseldorf wird es nur eine freie Spur geben. Ohne Behinderungen und Staus werden die Teilsperrungen wohl nicht ablaufen.

Schon ab dem 4. Juni wird zudem auf der A44 südlich des Kreuzes eine Dauerbaustelle eingerichtet. Diese erstreckt sich vorläufig in beide Fahrrichtungen vom Aachener Kreuz bis zum Parkplatz „Am Tunnel“. Der Verkehr wird weiterhin zweispurig laufen - jedoch auf verengten Fahrspuren und unter Nutzung des Standstreifens. Der Parkplatz wird über die gesamte Bauzeit von etwa einem Jahr gesperrt sein.

Beide Arbeiten leiten den nächsten Abschnitt des Umbaus des Aachener Kreuzes ein: den knapp zwei Kilometer langen Ausbau der A44 südlich der Zentralbrücke. Die Autobahn wird in Richtung Düsseldorf auf einer Länge von rund 800 Meter verbreitert, zwei zusätzliche Spuren sollen den Verkehr in Richtung Düsseldorf, Antwerpen/Niederlande und Köln besser führen.

Dafür werden 1,8 Kilometer Entwässerung, die Schutzeinrichtungen und auf 1,2 Kilometer der Oberbau erneuert. Mehrere zusätzliche Verkehrszeichenbrücken werden gebaut und auf 450 Meter eine Kombination aus Lärmschutzwall und Lärmschutzwand errichtet.

Die Bauzeit der knapp sechs Millionen teuren Arbeiten soll ein Jahr betragen.

(red)
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