Gegen den Kollaps: Ausbau von Kölner Bahn-Engpass soll vorankommen

Gegen den Kollaps: Ausbau von Kölner Bahn-Engpass soll vorankommen

Der Ausbau des Kölner Bahnknotens, an dem Pendler regelmäßig unter Verspätungen und Zugausfällen leiden, soll am Montag einen wichtigen Schritt vorankommen.

Bei einer Konferenz werden Planungs-Vereinbarungen für zwei Projekte unterzeichnet, die das Nadelöhr entlasten sollen. Das Finanzvolumen beläuft sich nach Angaben des Nahverkehrs Rheinland (NVR) auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

Bei einem der Projekte geht es um die sogenannte Westspange, wie das Landesverkehrsministerium erklärte. Dabei sollen etwa weitere Gleise gebaut werden, um mehr Platz für Zugverkehr zu schaffen. Nach eigenen Angaben übernimmt das Land dafür die Planungskosten von 67 Millionen Euro.

Der Bahnknoten Köln gilt als großer Engpass im deutschen Schienennetz, er hat überregionale Bedeutung. Durch den Kölner Hauptbahnhof werden jährlich rund 100 Millionen Fahrgäste und 440.000 Züge geschleust. Längst sind die Strecken aber an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Für den Ausbau des Knotens hat das Bundesverkehrsministerium insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro veranschlagt.

(dpa)
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