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„Es wird überall mal nass“: Auf die Hitze folgen Gewitter und Schauer

„Es wird überall mal nass“ : Auf die Hitze folgen Gewitter und Schauer

Der Frühsommer macht Pause: Erste Gewitter im südlichen Bergland von NRW brachten bereits ab Mittwoch den Wechsel. Im Laufe des Donnerstag wird es dann auch in der Region kühler und nasser.

Auf wochenlange Hitze und Trockenheit folgen zum Beginn des Junis die ersten Sommergewitter in der Region. Es wird in den kommenden Tagen deutlich kühler und nasser, sagte der Meteorologe Daniel Tüns vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch in Essen. Schauer sollen sich bis Donnerstagnachmittag von der ab dem Donnerstagmorgen bereits regnerischen Südosthälfte auch auf das Münsterland und den Niederrhein ausbreiten.

Im Aachener Raum fallen die Temperaturen bis zum Wochenende auf unter 15 Grad. Auch unter der Woche bleibt es vorerst bewölkt und nass, bevor es wieder sommerlicher wird.

Laut Bodo Friedrich vom Wetterdienst Eifelwetter.de lassen die Federwolken am Himmel erkennen, dass ein Umschwung auch in der Region naht. Am Donnerstag meldet sich in der Region ein Tiefdruckgebiet an, das bis Montag anhält. Zwar kommt es dadurch zum langersehnten Regen, allerdings soll es auch kräftig gewittern. Dem ausgedürrten Boden hilft das laut Friedrich jedoch nicht. Dieser kann den kurzfristigen Starkregen nicht vollständig aufnehmen, ehe es wieder heiß und trocken wird.

Wälder, Wiesen und Felder benötigen nach den sonnenreichen und trockenen Monaten dringend Regen. Die Waldbrandgefahr kann so gemindert werden.

Nach dem sonnigen Pfingstwetter und den zuletzt sommerlichen Temperaturen hatte es am Mittwochmittag erste stärkere Gewitter im Rothaargebirge und der Eifel gegeben, die mancherorts auch Starkregen mit sich brachten. Es sei nicht auszuschließen, dass dabei in kurzer Zeit auch um die 20 Liter pro Quadratmeter niedergehen, sagte Tüns.

Zum Mittwochabend hin sollten die Gewitter mit ihrer Starkregengefahr abklingen. In der zweiten Nachthälfte sei dann abermals in der Eifel, dem Bergischen Land, dem Sauerland bis nach Ostwestfalen hinein mit neuen Schauern zu rechnen, die sich von dort später auf das ganze Land ausweiteten.

(dpa)