Arbeitslose in NRW im Frühling: Zahlen sinken - auch bei jungen Leuten

Bedarf an qualifizierten Kräften weiter hoch : Weniger Arbeitslose in NRW zum Frühlingsbeginn

Die Zahl der Arbeitslosen in NRW ist zum Beginn des Frühlings erwartungsgemäß gesunken. Das gab die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Düsseldorf bekannt.

Im März waren 634.643 Menschen im Land arbeitslos und damit 7366 weniger als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 37.163 Menschen weniger ohne Job. Die Arbeitslosenquote lag im März wie schon im Vormonat bei 6,6 Prozent. Auch die Zahl arbeitsloser junger Leute nahm ab - um 1521 Menschen (2,7 Prozent) auf 54.547.

„Auf dem Arbeitsmarkt in NRW zeigt die aktuelle konjunkturelle Abkühlung bislang geringe Auswirkungen“, sagte Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit.

Etwas mehr als die Hälfte der Arbeitslosen war den Angaben zufolge ohne berufliche Ausbildung, der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften ist indes unvermindert hoch. Im März kamen auf eine Stelle für eine Fachkraft mit dualer Ausbildung etwa zwei Bewerber.

Teils kehre sich dieses Verhältnis bereits um. In manchen Branchen gebe es mehr Angebote als Bewerber, hieß es. Viele Arbeitgeber versuchten alles, begehrte Fachleute im Betrieb zu halten. Eine Chance bestehe auch darin, Ungelernte mit langjähriger Berufserfahrung zu fördern.

(dpa)
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