Winterlauf in Aachen: Anmeldung für Klassiker noch möglich

Winterlauf in Aachen : Anmeldung für Klassiker noch möglich

Ganz so hektisch wie ein ambitionierter Winterlaufinteressent braucht man gewiss nicht zu sein. Der hatte sich nämlich — so berichtet Günter Drießen schmunzelnd — gleich sieben Mal angemeldet. Anstatt die erste Bestätigungsmail abzuwarten, hatte der flotte Mensch den zweiten und dritten Schritt vor dem ersten getan — und hatte sich damit natürlich selbst umzingelt.

Immer ruhig Blut, rät der Vorsitzende der Aachener Turngemeinde (ATG) und Winterlauf-Organisator. Auch wenn die Anmeldung zum 56. Lauf seit einigen Tagen geöffnet ist, brauche wohl niemand panisch zu werden. Und Günter Drießen möchte mit einem Märchen aufräumen: Dass es sich gar nicht mehr lohne, auf die Anmeldungsseite des Winterlaufes zu gehen.

Dass dieses Gerücht die Runde macht, kann den ATG-Vorsitzenden, der jedes Jahr aufs Neue mit Begeisterung mit seinem Team den Lauf organisiert, im Grunde freuen. Denn es ist gleichzeitig der Beweis dafür, dass die Läufer- und Läuferinnenszene die gut 18 Kilometer lange Strecke aus der Voreifel bis zur ATG-Heimat auf dem Aachener Chorusberg enorm schätzt.

Am Sonntag, 16. Dezember, fällt um 11 Uhr der Startschuss im Vichtbachtal. Und wieder werden Aktive aller Leistungsgruppen auf die Strecke gehen. „Es handelt sich um einen Volkslauf“, unterstreicht der Leichtathlet, wohl wissend, dass die Spitzenläufer genauso angesprochen sind wie die ambitionierten Freizeitläufer. Denn die Strecke ist durchaus anspruchsvoll. Sie führt aus Mulartshütte und Venwegen über Kornelimünster und die Vennbahntrasse durch das meist windige Brander Feld hinunter in die Beverbachsenke und wieder hinauf Richtung Schutzhütte Monschauer Straße.

Die Ausgabe von 2017 machte dem Lauf alle Ehre, denn der Winter verlangte den Aktiven echten Sportsgeist ab. Umso glücklicher war Martin Heuschen, Dauersieger Mussa Hudrog vom ersten Platz verdrängen zu können. Und auch die schnellste Aachenerin, Julia Kümpers, hat fest vor, am 16. Dezember wieder anzugreifen.

Sind schon gerüstet für kalte Lauftemperaturen: Günter Drießen (Vorsitzender ATG), Julia Kümpers (schnellste Aachenerin 2017) und Vorjahressieger Martin Heuschen (rechts). Foto: Andreas Steindl

Das Startgeld beträgt unverändert 23 Euro, wovon traditionell ein Euro als Spende in die Kasse der Lebenshilfe Aachen fließen wird. Sie wird die Aktiven kurz vor der Geraden zur Pionierquelle mit warmen Getränken versorgen und letzte Kräfte mobilisieren

Anmelden kann man sich sowohl online als auch bei Intersport Drucks an der Alexanderstraße. Neben dem Lauferlebnis können die Teilnehmer auch eine typische Aachener Leckerei, Infos und ein Finisherpräsent der ATG mitnehmen.

Einen Wunsch äußert Günter Drießen jedes Jahr aufs Neue: „Die Teilnehmer sollten bereits die ersten Transferbusse zum Start nutzen. So sind auch die besten Plätze im Starterfeld gesichert.“ Der Transfer ist selbstverständlich im Startgeld enthalten.

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