Aachen: Aktion „Rettet Alemannia” auf Hochtouren

Aachen: Aktion „Rettet Alemannia” auf Hochtouren

Hinter den Kulissen läuft die Aktion „Rettet Alemannia” auf Hochtouren. Im Januar soll der Stadtrat entscheiden, ob die Stadt dem finanziell angeschlagenen Klub dergestalt unter die Arme greift, dass sie den neuen Tivoli übernimmt.

Und wenn ja, wie das geschehen soll. Alemannia muss jährlich 5,5 Millionen Euro Kreditkosten aufbringen. Das Ziel lautet, diese Belastung deutlich zu verringern. Heute treffen sich die Spitzen der Ratsfraktionen bei Aachens Stadtkämmerin zum Informationsgespräch.

Nach Informationen unserer Zeitung gibt es insgesamt sechs denkbare Varianten der „Alemannia-Rettung”, an denen die Stadt mal mehr, mal weniger beteiligt wäre. Realistisch erscheinen Varianten, bei denen die Stadt das Stadion über eine städtische Gesellschaft übernimmt oder aber die Stadion GmbH kauft. Von privater Seite gibt es die Idee, eine Stiftung zu gründen, die das Stadion kauft. Auch ein arabischer Investor soll vor einiger Zeit Interesse bekundet haben. Entschieden werden muss die Frage aufgrund der prekären Finanzlage der Alemannia allerdings sehr zeitnah. Im Stadtrat deutet sich eine breite Mehrheit für eine Unterstützung an, wobei die „Wie-Frage” noch diskutiert wird.

Im Falle einer Insolvenz würde auch die Stadt finanziellen Schaden davontragen. Unter anderem hat sie im vergangenen Jahr einer Bürgschaft von bis zu 5,5 Millionen Euro zugestimmt.

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