Winterwetter: Ab Dienstag kommt der Schnee in die Region

Winterwetter : Ab Dienstag kommt der Schnee in die Region

Der Winter ist in NRW angekommen und zeigt sich von seiner bezaubernden Seite – dank des Hochs „Brigida“. Das Wetter in der Region bleibt kalt. Ab Dienstag hat es die Sonne voraussichtlich bei uns schwerer und wird vom Schnee abgelöst. Temperaturen bis minus zehn Grad sind in der Eifel möglich.

Blauer Himmel und knackig-kalte Luft haben am Wochenende viele Menschen für einen Winterspaziergang bei Sonnenschein nach draußen gelockt. Auch die Nächte machten der frostigen Jahreszeit alle Ehre. In der Eifel kletterten die Temperaturen in der Nacht zu Sonntag und Montag auf bis zu minus 16 Grad, die in Kalterherberg gemessen wurden.

Frostig kalter Wochenstart

In der Eifel sollen in den kommenden Tagen und Nächten die niedrigen Temperaturen bleiben, allerdings sei es dann nicht ganz so „furchtbar kalt wie bisher“, sagt Eifelwetter-Experte Bodo Friedrich. Es reiche für Frost. In der Nacht könnte es demnach bis runter auf minus 10 Grad gehen, tagsüber seien Temparturen „etwas über Null“ möglich.

Am Montag wird in den Venntälern viel Sonnenschein erwartet, berichtet die Seite Hürtgenwaldwetter in ihrer Vorhersage. Es ziehen kaum Schleierwolken durch und die Temperaturen erreichen bei leichtem Südwestwind Werte um null Grad im Hohen Venn, in Simmerath und Kesternich, aber auch in Schmidt und Vossenack. Nur in manchen "Kältelöchern" am Rursee bleibt es bei minus 2 Grad, sprich Dauerfrost.

Auch Aachen, Eschweiler, Geilenkirchen und Heinsberg müssten sich auf Temperaturen zwischen minus 5°C und 1°C einstellen. Es bleibt am Montag aber sonnig.

Dienstag kommt der Schnee und damit die Glätte

Am Dienstag erwartet Bodo Friedrich vom Eifelwetter im Eifelbergland ein wenig Neuschnee, der aufgrund der niedrigen Temperaturen verweilen könnte. Auch soll es dort immer mal wiederschneien, besonders am Wochenende um den 26. Januar könnten viele Flocken vom Himmel fallen.Die Sonne hat es ab Dienstag nicht ganz so leicht, kann sich aber laut Wetterprognose ab und zu durchsetzen. Es soll eine kalte Woche bleiben. „Wir haben Winter in der Eifel“ zieht Friedrich das Fazit.

In der Städteregion werden die Sonnenstunden vermutlich ab Dienstag ebenfalls weniger, wie Willy Küches von der Wetterstation Meteo Aachen bestätigt. Auch der Kreis Heinsberg sollte sich auf einen bewölkten Himmel einstellen.

Ab dem Mittag zieht es sich langsam zu und leichter Schneefall wird erwartet. Die Temepraturen pendeln sich tagsüber bei Null bis minus 2 Grad ein, nachts geht es im Schnitt auf minus 5 Grad runter. Küchens erwartet 3 bis 4 Zentimeter Neuschnee. Die Flocken sollen auf dem gefrosteten Boden liegen bleiben, dementsprechend wird es glatt auf den Straßen. Ab Mittwoch sollen die Schneeflocken in die Eifel ziehen, die Sonne wird erst ab Donnerstag langsam zurückerwartet.

Wochenende vermutlich schnee- und regenreich

Am Wochenende tut sich laut Willy Küches in der Städteregion etwas am bewölkten Himmel. Samstag und Sonntag könnte es Schneeregen geben, bei Temperaturen bis minus 8 Grad. Zum Wochenanfang könnte es dann wieder wärmer werden und der Schnee setzt sich gegen den Regen durch. Es bleibe kalt. „Der Winter hat uns im Griff“, sagt Küchens, der aber in den nächsten Tagen keine Minusrekordwerte erwartet.

Prognose für Nordrhein-Westfalen

Am Dienstag und Mittwoch komme es laut Deutschem Wetterdienst in einigen Teilen von NRW zu Regen und Schneefall – und damit dann auch zu Glätte, warnten die Meteorologen. In Ostwestfalen bleibe es dagegen trocken.

Die Höchsttemperaturen schwanken um null Grad – morgens und nachts ist mit Frost zu rechnen, so der DWD. Am Montag sind die Minusgrade sogar zweistellig: Im Bergland liegt die Tiefsttemperatur bei minus zwölf Grad.

(dpa)
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