„5 vor 12“: Die RWTH-Wissenschaftsnacht 2018

RWTH-Wissenschaftsnacht : Es knallt, blitzt und leuchtet wieder

Wenn die Tage kürzer werden, wird die RWTH erst richtig hell. Es knallt, blitzt und leuchtet, wenn die Hochschule ihre Türen RWTH-Wissenschaftsnacht „5 vor 12“ öffnet.

Am Freitag, 9. November, können sich ab 19 Uhr alle Interessierten über Wissenschaft informieren und selbst zu Forschenden werden. Das Format gewann mit zuletzt mehr als 6000 Besuchern stetig an Popularität.

Der neue RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger wird in diesem Jahr seine erste Wissenschaftsnacht in Aachen eröffnen: „Es liegt mir sehr am Herzen, dass sich die RWTH in ihrem Facettenreichtum zeigt und nicht hinter verschlossen Türen versteckt.“ Für ein bunt gemischtes Programm sorgt Thomas von Salzen vom Hochschuldezernat Presse und Kommunikation mit seinem Team. Zwischen 19 Uhr und Mitternacht vermitteln zahlreiche Vorträge im Hörsaalzentrum C.A.R.L. Einblicke in die Forschung der RWTH. Wissenschaftler lassen sich über die Schulter schauen, Experimentierstationen laden zum Ausprobieren ein.

Zudem gibt es Konzerte, Theater, die spektakuläre Mira-Lasershow, den Physik-Jahrmarkt und Führungen durch die RWTH bei Nacht. In seiner Wissenschafts-Show lässt Jo Hecker eine Ü-Ei-Kanone knallen und erklärt außerdem, wie eine Fledermaus hören kann. Der Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Jean Pütz demonstriert, dass Schall eine Kerze auspusten kann und erläutert, warum Glühwürmchen leuchten. Unter dem Motto „Faszination Hochspannung“ lässt die Fachgruppe Physik Blitze durch den Hörsaal zucken und zeigt die Relevanz von Hochspannung im Alltag. Weil die Wissenschaftsnacht dieses Mal Stationen bis hin zum Campus Melaten bietet, wird eigens ein Shuttle-Service zur neuen eisenbahntechnischen Lehr- und Versuchsanlage und zum e.GO Showroom Aachen, angeboten. Zum Abschluss der Wissenschaftsnacht legen dann RWTH-Professoren bis drei Uhr morgens im Foyer des C.A.R.L. als Discjockeys während der Abschlussparty auf.

Einige Highlights:

  • Was hat die perfekte Welle mit Rohstoffen zu tun? Dass der Bergbau längst nicht mehr „dark, dirty, dusty and dangerous“ ist, beschreibt Professorin Elisabeth Clausen in ihrem Vortrag.  21.15 Uhr, C.A.R.L., H09
  • Schnellladen von Elektrofahrzeugen. Beschränkte Reichweiten sollen dank hoher Ladeleistungen innerhalb von Minuten behoben werden, wie wirkt sich das aber auf die Netzauslastung und -stabilität aus. Professor Rik W. De Doncker berichtet. 21.45 Uhr, C.A.R.L., H06
  • Wie sicher ist das automatisierte Fahren? Adrian Zlocki erläutert die Grundlagen der Fahrzeugautomatisierung und ihre Sicherheit anhand von Ergebnissen aus aktuellen Forschungsarbeiten. 21 Uhr. C.A.R.L., H08
  • Rechtspopulismus oder die Grenzen des Sagbaren. Professor Thomas Niehr befasst sich mit den Kommunikationsstrategien der Rechtspopulisten und beleuchtet, in welcher Weise demokratische Kräfte dem begegnen können. 20.30 Uhr, C.A.R.L., H03
  • Die Schülerlabore der RWTH: Das RoboScope zeigt Roboter, das InfoSphere veranstaltet eine Mini-Rallye, am Waterlab kann per Mausklick der Kampf gegen Hochwasser gekämpft und die Stadt Köln vor Fluten geschützt werden, Heureka bietet ein akustisches Mitmachexperiment an, am SciphyLAB wird das eigene Wärmebild sichtbar und bei goAIX! werden Kirchenmodelle mit VR-Brille betrachtet. 19 Uhr bis Mitternacht, C.A.R.L., Foyer
  • Wettstreit des Wissens: Wenn der Vortrag nur fünf statt 45 Minuten dauern darf, treten Studierende, Beschäftigte und Lehrende zum traditionellen Science Slam an. Dabei ist alles erlaubt, was die Hausordnung hergibt. Moderiert wird der Slam von RWTH-Professor Simone Paganini. 20 Uhr, Audimax, Großer Hörsaal
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